In diesem Artikel wollen wir unsere Erfahrungen welche wir und unsere ungeimpften Kinder mit Keuchhusten gemacht haben festhalten. Bevor wir mit unserer Geschichte beginnen, möchte ich zuerst etwas ausholen und mit der Theorie beginnen.

Was ist Keuchhusten?

„Keuchhusten ist eine sehr ansteckende Infektionskrankheit der Atemwege, die durch ein Bakterium namens Bordetella pertussis ausgelöst wird. Diese Bakterien produzieren ein Gift, das Pertussis-Toxin, das für die Hustenanfälle verantwortlich ist. Es sorgt dafür, dass sich die Bakterien gut an den Schleimhäuten der Atemwege anhaften und vermehren können. Die Ansteckung erfolgt durch Tröpfcheninfektion beim Niesen, Sprechen und Husten.“ (BAG)

Das Krankheitsbild

„Eine bis drei Wochen nach der Ansteckung kommt es im ersten Stadium der Krankheit zu grippeähnlichen Symptomen mit unauffälligem Husten. Nach weiteren ein bis zwei Wochen entwickelt sich daraus der typische, stakkatoartige Husten, der bis zu sechs Wochen anhält. Bei den Hustenattacken wird ein zäher Schleim ausgeworfen, oft gefolgt von Erbrechen. Die Erholungsphase mit langsam abklingenden Symptomen dauert Wochen bis Monate. Gefürchtete Komplikationen, vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern, sind Lungenentzündungen, Krampfanfälle und eine Schädigung des Gehirns.“ (BAG)

Kein Nestschutz

Für die Krankheit sind auschliesslich zellgebundene Abwehrkörper zuständig, deshalb kann die Muttermilch keinen Nestschutz bieten. Deshalb sollte sich jede Mutter mit Säugling von hustenden Menschen fernhalten. (Dr. Friedrich Graf)

Impfung gegen Keuchhusten

Die Keuchhustenimpfung mit den umstrittenen Aluminiumverbindungen wird vielen Kindern schon im ersten Lebensjahr bis zu vier Mal verabreicht. Gemäss einer aktuellen Studie wird die bisher angenommen langjährige Wirkung der Keuchhustenimpfung in Frage gestellt. Bei dieser Studie wurde festgestellt, das geimpfte Kinder etwa genau so häufig an Keuchhusten erkrankten wie ungeimpfte Kinder. (Zentrum für Gesundheit)

Die alte Keuchhustenimpfung stand in hohem Masse im Verdacht schwere Schäden im Nervensystem ausgelöst zu haben. Ein neuer Impfstoff kann das Gleiche auslösen, nur statistisch seltener (Dr. Friedrich Graf)

Es gibt keine Doppelblindstudien und keine Referenzstudien zur Wirkung von Impfungen.

Hausmittel

Jegliche Hausmittel sind nutzlos bis schädlich, weil es sich um Läsionen der Atemwege handelt, die nicht weg gehustet werden können. (Dr. Friedrich Graf)

Antibiotika

Eine antibiotische Therapie beeinflusst Dauer und Heftigkeit der Hustenattacken häufig nicht wesentlich, da sie in der Regel nicht früh genug eingesetzt wird, um eine deutliche klinische Verbesserung zu erzielen.

Das Antibiotika reduziert die infektiöse Phase auf ca. 5 Tage.

„Man kann einem Säugling nichts Schlimmeres antun, als ihm Antibiotika zu verabreichen. Denn Antibiotika töten unterschiedslos Bakterien, die guten wie die schlechten. Das Immunsystem des Babys wird durch eine Antibiotikabehandlung für immer verändert und da die meisten Neurochemika ebenfalls im Darm gebildet werden, wird auch das Nervensystem des Babys verändert. Antibiotika, die als Retter der Menschheit vor Krankheiten gepriesen werden, bescheren uns Krebs und degenerative, chronische Erkrankungen. In dem Moment, wo dem Säugling oder Kind das erste Antibiotikum verabreicht wird, werden die Darmbakterien ausgelöscht und die Fähigkeit des Immunsystems, ausreichend Immunzellen zu bilden, für immer beeinträchtigt. Der Darmpilz hat nun keine Widersacher mehr und beginnt sich auszubreiten, ohne von den freundlichen Bakterien in Schach gehalten zu werden. Auf den Pilz folgen Parasiten, die ebenfalls von den Nahrungsmitteln und Mineralstoffen leben, die doch eigentlich den Körper ernähren sollen. Der erste Schritt zu Krankheit und Krebs ist getan. Der gleiche Prozess läuft ab, wenn ein Erwachsener nur ein einziges Mal Antibiotika einnimmt. Alles wird dauerhaft verändert, jahrelange gezielte Ernährungs- und Probiotika-Therapien sind nötig, um wieder so etwas wie Normalität im Körper herzustellen.“ (Craig Stellpflug)

 

Unsere Geschichte

Wir schreiben den 30. Mai, ich blicke in ein paar rote Augen und frage ein befreundetes Mädchen ob es geweint habe. Dieses antwortet nein es habe nur gehustet. Genau diese Szene sehe ich immer wieder vor mir obwohl es nicht der eigentliche Anfang unserer Keuchhustengeschichte war.

Noch am selben Tag berichtet mir die Mutter dieses Mädchen von dem schlimmen Husten, den ihre Kinder hätten. Ein Husten der bis zum erbrechen führe. Wenige Tage später erhielten wir die telefonische Nachricht, dass es  Keuchhusten sei. Bis zum positiven Testergebnis hatte ich mir noch nicht viele Gedanken über den Husten gemacht und war mir „der Hustengefahr“ für Babys nicht bewusst. Doch jetzt hatte ich ein wenig Angst, denn ich meinte mich zu erinnere , dass mir erzählt wurde, dass ich als Baby fast an Keuchhusten gestorben sei.

Irgendwie sagte mir mein Gefühl von beginn weg, dass meine Kinder bereits angesteckt waren. Meine Recherchen bestätigten mir, dass Keuchhusten sehr ansteckend sei. Unser Grosser verbrachte zudem aussergewöhnlich viel Zeit mit den erkrankten Kindern, bevor wir wussten, dass sie Keuchhusten haben. Zuerst ging ich jedoch oberflächlich davon aus, dass nur der Grosse angesteckt wurde. Ich versuchte dementsprechend der Kleine so gut wie möglich zu schützen und abzuschirmen, auch wenn es fast hoffnungslos war ihn von dieser Krankheit zu bewahren.

Am 6. Juni am Abend fing der Grosse schliesslich an zu husten. Der Kleine eine knappe Woche später. Nach den ersten Recherchen beschloss ich möglichst bald einen Arzttermin zu vereinbaren, weil ich las, dass nur in der ersten Phase etwas gegen Keuchhusten unternommen werden konnte. Der erste Arzttermin am 13. Juni verlief dann aber etwas suboptimal. Der Arzt ging davon aus, dass unsere Kinder nicht erkrankt waren, da der Husten noch selten und noch nicht keuchhustenspezifisch war. Eine Woche später, am 21. Juni, führte uns der Weg jedoch nochmals zum Arzt mit schon ziemlich hustenden Kindern. Der Grosse hustete zu diesem Zeitpunkt schon bis zum erbrechen. Ich entschied mich in dieser Situation einen Test zu machen, auch wenn der Arzt und ich uns inzwischen einig waren, dass die Kinder Keuchhusten hatten. Irgendwie war die Unsicherheit in den vorangegangenen 14 Tagen zu anstrengend, so dass ich die Krankheit nun vom Labor bestätigt haben wollte. Denn freiwillig würde ich wohl nicht wochenlang zuhause bleiben und jeglichen Menschenkontakt meiden. Diese Massnahme fand ich jedoch seit dem ersten Keuchhustenverdacht als selbstverständlich, denn ich wollte nicht weitere Ansteckungen verantworten müssen.

Der Test ist keine grosse Sache. Es wird lediglich einen Abstrich in der Nase entnommen. Der Grosse wollte dies trotzdem nicht, deshalb mussten wir den Test leider beim Kleinen machen. Für diesen war es zwar kurz unangenehm, er reagierte aber gut und wurde gleich nach der Entnahme gestillt.

Beim selben Termin war unser Arzt der Meinung, dass beide Kinder (Baby und Kleinkind) in der Lage seien, Keuchhusten ohne Antibiotikabehandlung zu überstehen. Antibiotika würde nur das Immunsystem schwächen und möglicherweise sogar die Krankheit unnötig verlängern. Unser Kleiner war zum Zeitpunkt des Hustenausbruches ziemlich genau 6 Monate alt und ich machte mir ziemlich Sorgen um ihn, trotzdem hatte ich das Gefühl, dass unser Baby diese intensive Phase gut überstehen wird. Die Zuversicht des Arztes war in diesem Moment auch sehr unterstützend, denn wir als Paar waren uns zuvor schon einig, dass wir keine Antibiotika geben möchten. Ich hätte bei einer Unstimmigkeit jedoch nicht mehr sachlich denken und vernünftig abwägen können.

Danach folgte eine intensive Zeit. Beide Kinder hatten drei Wochen lang einen sehr intensiven Husten, bei dem sie auch immer wieder erbrachen. Da der Start der intensiven Phase auch wieder zirka um eine Woche versetzt war, kam ich als Mutter fast einen Monat lang kaum zu Schlaf. Dies zerrte sehr an meinen Kräften. Auch die Gegebenheit, dass ich nicht unter die Leute konnte und mich somit wegen der Ansteckungsgefahr nicht frei bewegen konnte, machte mir nach den ersten Wochen ziemlich zu schaffen. Im Gegenzug genossen wir es aber irgendwie auch alle einfach mal einige Wochen fast nur Zuhause zu sein. Es war so schön einfach in den Tag hinein zu leben, viel zu Ruhen, Geschichten vorzulesen und einfach mal nur zu sein. Ein Bonus hatten wir aber noch, wir konnten die Familie treffen, von der wir den Keuchhusten hatten und das taten wir auch. Zudem telefonierten wir öfters zusammen über den aktuellen Stand und den Verlauf der Krankheit. Bei diesen Telefonaten sagte ich trotz der Aufregung und wohl auch ein bisschen Unsicherheit, oft „alles wird gut“. Ich glaubte immer daran, auch wenn ich mich hin und wieder durch meine Internetrecherchen verunsichern liess.

Die Frustrationstoleranz der Kinder wurde in dieser Zeit ziemlich auf die Probe gestellt, manchmal hatten sie oder besser gesagt eigentlich wir alle genug von dem Husten. Doch wir konnten insgesamt den Husten gut annehmen. Wir glaubten immer daran, dass die Kinder damit gut zu recht kommen und das der Husten auch einen Grund hatte. Mir kreisten auch immer wieder Gedanken durch den Kopf, wie: Was nimmt den Kindern den Atem? Was ist bei uns so zum „kotzen“? Und ich hatte dann auch genug Zeit den Antworten ins Gesicht zu sehen. Zu reflektieren und nach neuen Möglichkeiten zu suchen.

Mitte Juli liess der Husten dann endlich nach. Ja es war dann wirklich ein endlich, denn ich merkte nun, dass ich nicht mehr so schnell reagierte wenn ein Kind hustete, dass der Husten schon fast zu alltäglich wurde. Kurz darauf nach ca. 8 Wochen, konnten wir ziemlich sicher sein, dass wir nicht mehr ansteckend waren. Wir freuten uns sehr wieder Menschen zu treffen, die Aktivitäten steigerten sich schnell wieder auf das Mass wie vor der Erkrankung. Wir gingen wieder unseren Projekten nach, trafen andere Menschen, machten Unternehmungen und und und. Möglicherweise war und ist es einfach zu viel für uns, denn jetzt nach 15 Wochen, in der Ausklingungsphase, ist der Husten immer noch nicht ganz vorüber. Meistens weckt der Husten immer noch unseren Kleinen kurz nach dem er eingeschlafen ist. Dies öfters am Abend. Die Nächte sind aber wieder viel entspannter und wir geniessen es wieder einigermassen ausgeschlafen in den Tag zu starten.

Beim Grossen zeigt sich der Husten nur noch wenn er sich aufregt oder anstrengt aber dann kann er sich immer noch heftig äussern. Auch dies wird seinen Grund haben, über den wir weiter refflektieren dürfen.

Es ist gut so wie es war, auch wenn es anstrengend war. Impfen macht für uns immer noch keinen Sinn. Wir gingen für uns ganz klar den richtigen Weg, den wir bis heute nicht bereuen. Wir gehen davon aus, dass die Gesundheit viel mehr von dem Umgang untereinander und der Begleitungsart der Kinder abhängt, sowie durch die Ernährung beeinflusst werden kann, als von medizinischen Interventionen, egal ob (scheinbar) präventiv oder akut.

Ach ja…..etwas haben wir noch gelernt: „Das Wort Gogolüsche“. Es ist das Berndeutsche Wort für Keuchhusten.

Als ich noch Teenager war, war es für mich total cool barfuss die Welt zu erkunden. Ich war oft und gerne barfuss unterwegs. Es war egal wo, auch Städte, Steinen und herbstliche Kälte konnten mich nicht davon abbringen. Irgendwann mit der Ausbildung und dem Berufsleben verschwand das Barfussgehen immer mehr aus meinem Leben bis es unser erstes Kind wieder zum leben erweckte. Instinktiv war für mich klar, es braucht so lange wie möglich keine Schuhe und auch keine Hausschuhe, denn Hausschuhe trage ich auch nicht. Alles gut und schön, doch unser Kind lernte im Winter das Gehen und wollte auch draussen hin und wieder ein paar Schritte machen. Was nun? Wir wählten das grösste Schuhgeschäft in der Region und hofften auf eine gute Beratung. Kaum drin wurden wir bedient und schon mal schräg angeschaut als wir nach veganen Winterschuhen fragten. Die Bedienung machte kurzerhand ein Telefon und verkündete lautstark dem Gegenüber, dass Tierschützer im Laden seien und lederfreie Schuhe für ihr Kind kaufen möchten. Wenig später hatte unser Kind mit Wolle gefütterte Winterstiefel an den Füssen, welche wörtlich wie Astronauten Schuhe aussahen. Eine kleine Aufklärung gegenüber der Bedienung folgte und siehe da es gab tatsächlich vegane Winterschuhe unter den unzähligen Schuhen in der richtigen Grösse. Am Schluss konnten wir zwischen schwarzen, grauen und braunen wählen. Wir haben die braunen Schuhe mit Klebverschlüssen gewählt. Der Traum von bunten Schuhen blieb ein Traum und vielleicht hatte ich mir in diesem Moment auch kurz gedacht….hätten wir ein Mädchen, dann hätte es wenigsten zwischen Pink und Rosa wählen können.

Unser Kind konnte sich schnell geschickt auf den Füssen fortbewegen, deshalb gelang es ihm sogar mit diesen Schuhen seinen Radius zu erweitern. Auch wenn sie fürs Gehen lernen nicht geeignet waren, zumindest waren sie fürs Gehen lernen gedacht.

Zum Glück hatten wir schon einige Zeit vor dem Schuhkauf die wasserfesten Füsslinge für unser Tragekind entdeckt, welche weiterhin viel öfters an seinen Füssen waren als die BRAUNEN Schuhe.

Als ich dann auf ein Kinderschuhgeschäft in einer nah gelegenen Stadt hingewiesen wurde, hatten die schrägen Blicken in den Schuhfachgeschäften endlich ein Ende. Ich suchte zwar weiter im Internet nach guten veganen und wenn möglich plastikfreien Schuhen, fühlt mich aber vorerst in diesem Geschäft gut beraten.

Bei der virtuellen Suche stiess ich schon bald auf Kinderbarfussschuhe, welche wir dann auch gleich testeten und auch der Geschäftsinhaberin vorführten. Sowohl uns wie auch die Geschäftsinhaberin überzeugten diese Schuhe jedoch nicht. Trotzdem wurde hier das Interesse nach Barfussschuhen geweckt. Auch ich testete wenige Monate später ein paar Barfussschuhe, welche zehn Finger brauchten um fünf Zehen in Position zu bringen. Auch diese Schuhe überzeugten mich, nicht zuletzt wegen dem vielen Plastik, nicht.

Im letzten Winter sollte es dann wohl sein, dass wir trotz, wie üblich netter Beratung, für unserem Sohn, in oben genanntem Kinderschuhgeschäft, zwei viel zu grosse Winterschuhe kauften. Nicht nur uns sondern auch Bekannten viel es auf, dass unser Sohn zu grosse Schuhe trug. Die Suche nach guten Schuhen, in der richtigen Grösse, setzte sich also fort. Es folgten erneut einige Abstecher in Schuhfachgeschäften. Wir waren immer noch Veganer, fühlten uns aber immer noch nicht so schräg wie die Blicke der Verkäuferinnen und fanden die Reduktion auf Tierschützer genau so wenig zutreffend wie Schule der Inbegriff des Lernen sein soll. Es verstrichen Stunden im Internet, die Hoffnung einen Schuh für die Füsse unseres Sohnes zu finden war aber tatsächlich noch da. Der Tipp einer Freundin sollte uns schliesslich erlösen, sie erzählte uns etwas von Wildlingen, welche sie im Internet entdeckt habe. Ein paar Gedanken, Fussbewegungen und Fingerbewegungen später entdeckte ich einen Schuh welcher für mich auf den ersten Blick viele Bedürfnisse abdeckte. Es folgten tausende Augenbewegungen bis ich den ganzen Internetauftritt gelesen hatte.

Für die Winterschuhe unseres Kindes wurde bereits eine Menge Geld ausgegeben und der Frühling war auch schon fast da, deshalb hielt ich meine juckenden Finger fürs erste zurück und machte nicht gleich die erste Bestellung sondern überlegte mir ob es nicht doch besser wäre gar keine Schuhe mehr zu tragen. Also fing ich im Februar an mich auch draussen wieder mit dem Barfussgehen anzufreunden. Es blieb aber nicht nur wegen der Kälte bei ein paar Runden ums Haus. Mit Baby im Tragetuch fühlte ich mich sehr unsicher beim Barfussgehen, weil ich nicht richtig auf den Boden sehen konnte. Zudem machte ich mir Gedanken über meine Haltung, die so oder so eher Buckelfrauelchen ähnelt als einer Sonnenanbetrin.

Ein paar Hirnnetzverbindungen später, sitzend vor einem SCHWARZEN Kasten machte es klick und nochmals klick und nochmals klick. Plötzlich waren zwei Paar Wildling Shoes bestellt. Eines für mich und eines für meinen Sohn.

Wer jetzt glaubt, mein Wunsch wäre auf die schnelle erfüllt worden, der hat sich getäuscht. Wünsche brauchen Zeit zum reifen. Das Paket traf im April ein, es liess mich meine Vorfreude auskosten, was ich sehr genoss. Die Vorfreude blieb aber nicht die grösste Freude, nein die grösste Freude ist, seither Wildlinge an den Füssen tragen zu dürfen und seither Fussbetucht happy zu sein. Ein Wunsch bleibt jedoch noch offen, wenn ich mir das Gefühl vorstelle in einem Schuh zu gehen welcher 100% aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen besteht, beginne ich wieder zu träumen und meine Finger kommen wieder in Bewegung. Dann aber brauche ich mich nur zu besinnen, dass meine Zehen und die Zehen meines Kindes, auch endlich wieder den ganzen Tag uneingeschränkt in Bewegung sein dürfen und schon kommen meine Finger schnell wieder zur Ruh. Auch wenn die Hülle der Füsse nur 90% Prozent der Vorstellungen entspricht, Zehenfreiheit und Zeit mit den Kindern ist mehr Wert als Materialperfektionismus und Träume sind schliesslich zum träumen da.

DSC_7786Es gibt einen einfachen Trick….

Wenn du möglichst schnell nach dem Stechen einen Löffel unters heisse Wasser hälst und diesen dann auf die Einstichstelle drückst wird das giftige Eiweiss welches die Biene aussondert direkt zerstört und die Beschwerden werde minimiert.

Du kannst den Vorgang mehrmals wiederholen aber bitte denn Löffel nur so heiss/warm machen wie du es verträgst. Wenn du den Löffel kurz an die Haut antupfst wirst du schnell merken ob er zu heiss ist.

Hast du keinen heissen Löffel zur Stelle nimmst du einen anderen heissen Gegenstand z.B. einen Stein oder wenn du Feuer in der Nähe hast kannst du etwas über dem Feuer heiss machen.

Diese Methode bewährt sich sehr. Ich habe sie schon X-fach angewandt.