Achtung: Wir verkaufen nur die geölten WackelWipp in unserem Shop. Die farbigen konnten leider in grosser Menge nicht in der gewünschten Qualität geliefert werden. Da wir nur Qualitätsware gemäss unserem hohen Schweizerstandard verkaufen, haben wir die farbigen Bretter nicht ins Sortiment aufgenommen. Besten Dank fürs Verständnis. Leider mussten wir auch bei den vorbestellten WackelWipp einige Kunden vor die Wahl stellen, ein optisch unschönes Brett mit Rabatt zu wählen oder ein tranparent geöltes in rundum hoher Qualität. Nur zwei Kunden konnten wir mit gutem Gewissen ein farbiges Brett zustellen….. Die Mängel beeinträchtigen jedoch in keiner Form die Funktionalität der WackelWipp.

Die WackelWipp ist ein fantasieanregendes Spielzeug, welches fast keine Grenzen kennt.

  • Wippe
  • Tunnel
  • Brücke
  • Puppenhaus
  • Stall
  • Rennbahn
  • Hocker
  • Tritt
  • Rutsche
  • Hausdach
  • Puppenbett
  • Garage
  • Verkaufsladen
  • Kochherd
  • Tisch
  • Zaun
  • Abgrenzung
  • Schiff
  • Trainingsgerät
  • u.v.a.m.

 

Washalb die WackelWipp?

Die WackelWipp von heart4play ist das umweltfreundlichste Balanceboard das ich kenne.

Es unterscheidet sich folgendermassen von anderen Balanceboards:

  • kein übergrosses Logo auf dem Brett
  • geölt statt lackiert
  • naürliche Farbpigemente im Öl
  • hergestellt in einem kleinen Familienbetrieb.
  • Jedes Brett wird liebevoll gemäss Wunsch geölt
  • Der gewählte Radius ermöglicht unendliche Spielmöglichkeiten
  • Das Brett ist sehr leicht. So leicht wie wohl kein anderes Schaukelbrett. Ich finde dies vor allem für kleine Kinder einen grossen Vorteil.
  • Die WackelWipp ist CE-Zertifiziert und entspricht der DIN EN71.
  • Die WackelWipp wird auschliesslich aus PEFC-zertifiziertem, europäischem Holz hergestellt.
  • Die WackelWipp ist in vielen natürlich leuchtenden Farben erhältlich

 

Unsere Erfahrung mit der WackelWipp

Die WackelWipp ist ein echt tolles Spielzeug, welches man ohne Spielanleitung in den Raum stellen kann. Die Kinder haben genügend Fantasie um mit diesem kleinen Stück Holz stundenlang zu spielen. Bei uns waren vor allem aktive Spielvarianten, wie Rutschen, Wippen und Sachen runtersausenlassen sehr beliebt. Es wurden aber auch Rollenspiele gespielt oder Hütten damit gebaut. Auf den Bildern seht ihr einige Impressionen aus unserem Alltag. Wir sind voll und ganz mit der Qualität der WackelWipp zufrieden. Die Farbe färbt nicht ab und hält sehr gut. Zudem fühlt sich das Brett überhaupt nicht ölig an.  Das Holz hat vom Spielen ein paar wenige Dellen, es ist jedoch genügend hart um grössere Schäden vom Spiel abzufangen. Mit der WackelWipp kann auf unterschiedlichem Untergrund gespielt werden. Auf Holzboden hinterlässt sie keine Spuren, sofern der Untergrund sauber ist. Wir wippten am meisten auf unserem Sisalteppich, aber auch mal auf dem Stein oder Holzboden. Ich finde es sehr gut, gibt es die WackelWipp nur ohne Rutsch- oder Schutzbelag. Aus meiner Sicht würde so ein Belag nur die Multifunktionalität des tollen Spielzeugs einschränken, denn die Rutschmöglichkeiten sind für viele Kinder die Beliebtesten nebst dem Wippen. Die gewählte Grösse ist sehr Ideal. Bei dieser Grösse können gut auch mal zwei Kinder zusammen mit dem Brett Spielen und gleichzeitig ist das Brett weder zu protzig noch zu schwer für ein zweijähriges Kind.

Ich persönlich war lange gegen ein Schaukelbrett, da wir schon einen Kletterbogen und diverse andere Sachen zum Schaukeln haben. Die WackelWipp hat mich jedoch sehr überzeugt. Ich kann sie mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Gleichzeitig möchte ich aber darauf hinweisen, dass es, wie oben beschrieben, durchaus Unterschiede bei den Balancebords gibt. Nicht jedes Balanceboard möchte ich in meinem Wohnzimmer haben, denn gerade Aspekte wie umweltfreundlich und leicht sind für mich sehr wichtig.

Eckdaten:

  • 83 cm x 29.5 cm
  • 1.3 kg

 

Hier könnt ihr die transparent geölten WackelWipp bestellen (die farbigen hatten leider in grosser Menge nicht die gewünschte Qualität)

 

 

 

„Multisporters by Nature – das ist die Seele von ISBJÖRN of Sweden. Ich glaube fest daran,
dass es nichts wichtigeres gibt, als Kinder in der Natur frei spielen zu lassen und so ihr
Entdeckertgeist zu fördern. Damit ihnen das auch bei jeder Wetterlage Spass macht,
benötigen sie ebenso gute Ausrüstung wie wir.“ (Isbjörn)

 

Isbjörn: Kleidung ohne Umweltgifte……. Isbjörn hat vier Labels diesbezüglich: 4R, Bluesign und Bionic-Finish ECO.

 

Wo soll ich beginnen…..

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Im Januar 2017 sind die ersten MyMayu Explorer bei uns eingetroffen. Vom Konzept her waren wir von diesem Schuh begeistert. Eine dünne Sohle und ein sehr leichter Schuh. Drei Dinge sind uns aber von Anfang an ins Auge gestochen. 1. Der Schuh war nicht besonders schön verarbeitet und schien im Gegensatz zu seinem Preis aus billigem Material gemacht zu sein. 2. die Zehenfreiheit ist weniger gross als bei anderen Barfussschuhen. 3. Das An- und Ausziehen ist etwas tricki und für ein hohes Rist hat es wenig, wenn nicht gar zu wenig Platz. Glücklicherweise passten aber die Schuhe bei unseren zwei Kinder. Sie liebten sie von Anfang an. Der Grosse, damals fünf, reklamierte manchmal beim Anziehen, wenn er nicht genug Geduld hatte selbst in den Schuh zu schlüpfen und der Kleine, damals ein Jahr alt, reklamierte wenn er beim Kriechen wieder mal einen Schuh verloren hatte. Beides kam vor, war aber eher selten. Der Grosse konnte nach drei Wochen üben, die Schuhe inklusive Innenschuhe selber anziehen. Oft liesst man, dass die Kinder die MyMayu’s nicht anziehen können oder gar die Eltern extrem Mühe haben. Dies war bei uns nicht der Fall. Man muss zwar heraustüfteln, wie es am besten geht, wenn man es aber raus hat, sind die Schuhe inklusive Innenschuhe ruckzuck angezogen. Ebenso oft liesst man, dass die Kinder die Schuhe oft verlieren. Dies kommt zwar vor, ist aber halb so schlimm wenn man die Gummizüge richtig anzieht. Wir sind täglich draussen, die Kinder trugen die Schuhe im Winter täglich und danach immer wenn es feucht oder nass war. Hätten sie die Schuhe all zu oft verloren, hätten wir bestimmt noch andere gekauft. Dies war nicht der Fall. Eher das Gegenteil. Wir mussten weniger Schuhe kaufen, weil die MyMayu sowohl Winterschuhe, wie Trekkingschuhe als auch Gummistiefel bei uns ersetzten. Was bezüglich Ressourcenverbrauch super ist. Weiter hört man oft, dass die MyMayu Explorer nicht dicht seien. Es gab wohl mal eine Serie, welche nicht wasserdicht war. Unsere waren und sind immer noch wasserdicht. Unsere Kinder springen selten in Pfützen und waten in der Regel auch nicht durch Bäche. Sie sind aber oft im Regen draussen. Sie spielen oft im nassen Sand oder im nassen Gras. All das haben die MyMayu’s mitgemacht ohne, dass die Kinder nasse oder kalte Füsse hatten. (Feuchte Füsse können jedoch auch vom Schwitzen kommen, das eine oder andere Kind bekommt schnell Schweissfüsse in Plastikschuhen insbesondere wenn es Socken mit einem hohen Plastikanteil trägt.) Beim Grossen ist das eine oder andere Mal, Wasser von oben in die Stiefel gelaufen, dies war aber weil er sie nicht richtig angezogen hatte ;-). Selbst im Winter trug unser Grosser die MyMayu einmal wöchentlich während fünf Stunden im Waldkindergarten. Nach dem wir ihm eine Wildlingsohle in den Schuh gelegt hatten, hatte er mit diesen Schuhen nie kalte Füsse. Er trug sie in den kalten Monaten immer mit den Liner/Innenschuhen aus Fleece plus dicken Frotte-Biobaumwollsocken. Dann wäre noch die Frage wie es bezüglich Profil und Rutschfestigkeit aussieht. Uns ist aufgefallen, dass unsere Söhne auch mit Schuhen mit wenig Profil kaum rutschen. Ich denke das kommt davon, dass sie sich nur noch Barfussschuhe gewohnt sind und dadurch einen anderen Stand haben. Wir achten beim Schuhkaufen kaum aufs Profil, weil es für uns und unsere Kinder nicht wichtig ist. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass Kinder die sich Barfussschuhe nicht gewohnt sind, mit MayMayu Explorer am Anfang im Matsch oder auch auf Schnee ziemlich rutschen. Die Modelle für die ganz Kleinen haben kaum Profil und die für die Älteren auch nicht viel mehr.

Die Scheuerfestigkeit der MyMayu ist leider nur mässig hoch. Nach 9 Monaten Gebrauch haben sowohl die Schuhe vom Kleinen wie auch vom Grossen an manchen Stellen kleine Abrieblöcher. Diese Löcher befinden sich zum Glück an Stellen, an denen das Material doppelt ist. z.B. beim Tunnel vom Elastik und am Streifen wo der dünne Stoff an der schwarzen Sohle angeklebt ist. Auch beim Sohlengummi sieht man insbesondere beim Kleinen Abnutzungsspuren, welche wohl vorallem vom Krabbeln sind. Sprich dieser Schuh ist von der Qualität her so wie die Widlinge, bei intensivem Gebrauch ein Wegwerfschuh. Dies finden wir absolut nicht toll. Deshalb hoffen wir, dass bald ein ähnlicher, umweltfreundlicherer und stabilerer Schuh in dieser Art auf den Markt kommt. Bis dahin finden wir die MyMayu’s aber durchaus gut und sicher viel besser für die Füsse als viele andere Schuhe. Immerhin ist dieser Schuh aus recyceltem Material hergestellt und wie schon oben beschrieben ein Barfussschuh, was wir für die Füsse gut finden.

Fazit: Wir finden es ganz toll sind die Sohlen weich und die Schuhe wasserdicht und leicht. Die Schuhe sind total alltagstauglich und machen viel mit. Weniger toll finden wir, dass die Schuhe aus Plastik sind und eigentlich vom Material her den Preis nicht Wert. In unseren Augen gibt es aber nichts vergleichbares oder besseres auf dem Markt.

Zurzeit testen wir die MyMayu Wanderer. Der erste Eindruck ist etwas besser als bei den Explorer. Die Zehenfreit ist viel grösser. Jedoch macht die etwas dickere Sohle den Schuh weniger flexibel. Über unsere Erfahrungen mit dem MyMayu Wanderer werden wir später berichten. (Tanja)

Hier könnt ihr MyMayu bestellen (Die allermeisten MyMayu sind zurzeit ausverkauft. Nachschub gibt es im Dezember 17 oder Januar 18. Der Lieferant kann vorher nicht liefern. Wenn ihr euch in unserem Shop registriert oder unsere Facebookseite liked werdet ihr informiert wann die MyMayus wieder erhältlich sind.)

Seit wir Kinder haben, fand ich es unangenehm meine Kinder in Plastik einzupacken. Bei der Alltagskleidung ist das Vermeiden von Plastik heute zum Glück schon ziemlich einfach, aber bei der Outdoorbekleidung immer noch eine riesige Herausforderung. In der Vergangenheit recherchierte ich immer wieder im Internet nach preiswerter, veganer, plastikfreier Outdoorbekleidung, fand aber nichts überzeugendes. Ein paar Produkte wurden von uns ausprobiert – aber keines überzeugte uns.

Eines Tages stiess ich in einer Facebookgruppe auf die BUX. Ich studierte gleich eingehend die Webseite von Wind-Wetter-Zeug.de. Weil mich die genaue und übersichtliche Beschreibung mit der Untermalung von Bildern schnell überzeugte, waren ein paar Klicks später  2 BUXen für unsere beiden Jungs bestellt.

Als ich die BUX zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich kurz skeptisch, ich konnte mir noch nicht ganz vorstellen, dass dieser weiche und natürlich anfühlende Stoff wirklich Nässe abhalten kann. Die Hose fühlte sich so gut an und sah für mich auch optisch total gut aus.

Beim Anprobieren kam dann eine Endtäuschung, die beiden Hosen waren noch viel zu gross. Für unser damals 106 cm grosses Kind hatte ich die Grösse 110-122 bestellt, für den Kleinen mit damals knapp 68 cm die Grösse 74-86. Auf die Endtäuschung hin legte ich die Hosen ein paar Tage auf die Seite. Sie  gingen mir aber nicht aus dem Kopf. Den Drang sie zu testen, führte dazu, dass ich die Hosen schon bald wieder hervor holte und den Kindern mit umgekrempelten Hosenbeinen anzog. Und siehe da das Matschen konnte auch mit zu grossen Hosen los gehen.

Die Kinder fühlten sich auf Anhieb sehr wohl in den BUXen. Hätte es aber für den Kleinen ab Stange per sofort eine kleinere Hose gegeben, hätte ich bestimmt gleich die Kleinere bestellt. Er war damals 6 1/2 Monate alt und total aktiv am herum kriechen. Für den Grossen habe ich gleich noch eine Nummer kleiner nachbestellt. Da die Lieferfrist etwas länger dauerte und wir uns in der Zwischenzeit ans umkrempeln gewöhnt hatten, bestellten wir diese Hose schlussendlich aber wieder ab. In der Zwischenzeit war unser Grosser auch gewachsen und passte deshalb immer besser in die Hose. Trotz allem empfehle ich, die Hose grössenentsprechend zu kaufen, denn sie ist wirklich reichlich gross geschnitten und passt bestimmt noch eine Weile über die angegebene Grösse hinaus.

Unsere Erfahrung mit der BUX

  • Die BUX ist allwettertauglich:
    Wenn die Hose nass wird, wird es am Anfang leicht feucht darunter. Sobald der Stoff aufgequollen ist, kommt keine weitere Nässe mehr durch. Im Winter trugen unser Kinder deshalb eine Biobaumwollfleecehose darunter. Diese Hose nahm die durchgedrungene Feuchtigkeit zuverlässig auf, so dass die Strumpfhose darunter nie Feucht wurde. Im Sommer schwitzten die Kinder nie mit der BUX. Die BUX ist sehr luftig geschnitten und zudem atmungsaktiv. Man kann die BUX ganz praktisch, der Jahreszeit und Witterungsensprechend mit diverser Kleidung aus natürlichen Materialien kombinieren.
  • Nässe:
    Ist die BUX mal nass trocknet sie bei sonnigem Frühlings-, Sommer- und Herbstwetter sehr schnell wieder. Wir waren oft mit der BUX im Regen, im feuchten Gras und im Schnee unterwegs. Die BUX hat dabei unsere Erwartungen mehr als übertroffen, auch wenn die Kinder manchmal etwas feucht darunter waren. Dennoch war uns von Anfang an klar, dass die BUX den Kontakt mit grösseren Mengen Wasser nicht aushält. Wenn die Kinder sich in den See im Sandkasten setzten und so weiter spielten wurde ihre Kleidung darunter nach relativ kurzer Zeit nass. Ebenso würde die BUX durchlassen, wenn die Kinder damit durch knietiefes Wasser waten würden. Wasserspritzer hält aber die BUX problemlos ab. Bezüglich Regen ersetzt sie für uns zweifellos eine Regenhose. Wir gehen mehrmals pro Woche bei jedem Wetter eine ca. 2.5 km lange Strecke zu Fuss. Die BUX ist dabei unser treuer Begleiter und hat diesen Härtetest für unsere Bedürfnisse problemlos Bestanden. Diese Strecke führt uns durch ein 1 km langes Waldstück, in dem unser Grosser oft offroad unterwegs ist, auch dabei können wir auf die BUX zählen. Der Kleine kroch im letzten Jahr fast täglich in der BUX im Freien herum. Die BUX war dabei einfach perfekt für seine Entdeckungstouren. Ich war selber erstaunt, dass beim kriechenden Kleinen nicht mehr Feuchtigkeit durch den Stoff drang als beim Grossen, der viel weniger oft auf den Knien unterwegs ist. Übrigens: Wenn wir das Gefühl haben, dass die Nässebeständigkeit nach lässt, waschen wir die BUX hin und wieder mit der Nikwaximprägnierung in der Waschmaschine. Nach so einem Waschgang, sieht man dann gleich wieder richtig gut wie Wassertropfen an der BUX abperlen.
  • Abriebfestigkeit:
    Wow da kann die BUX zweifelsohne hoch trumpfen. Unser Kleiner hat einige Hosen durchgeraffelt auf seinen Erfkundungstouren auf den Knien. Der BUX sieht man kaum was an. Der Stoff fühlt sich immer noch gleich dick an. Der Grosse rutscht mit der BUX auf dem Po Hänge im Wald hinunter, kletter über Steine hoch, kriecht und rutscht durchs Gras, klettert stundenlang auf Spielplätzen herum, hilft dem Papa bei Outdoorarbeiten, all das macht die BUX problemlos mit ohne Scheuerspuren aufzuweisen.
  • Schmutz:
    Unsere BUXen werden täglich schmutzig. An das ausklopfen und Stellenweise auswaschen musste ich mich gewöhnen. Ich werfe gerne am Abend die schmutzigen Kleider einfach in die Waschmaschine und fertig. Die BUX braucht da meiner Meinung nach ein bisschen mehr Aufmerksamkeit, da Mensch sie nicht in der Waschmaschine waschen sollte. Ich habe mich nun daran gewöhnt, dass die Kinder auch oft wieder schmutzige BUXen anziehen, weil ich entweder keine Lust hatte die BUX zu säubern oder weil ich es vergessen habe. Mir ist aber auch klar, dass unsere BUXen, wegen unserem Wohnort, mitten in der Natur, weit überdurchschnittlich beansprucht werden. Die Kinder haben direkt vor der Haustür so viele Möglichkeiten zum Spielen und Matschen, dass ich die BUXen mehrmals tägliche reinigen könnte. Bei vielen anderen Familien ist dieses Angebot viel kleiner und deshalb müsst ihr euch diesbezüglich auch keine Sorgen machen!
  • Winter:
    Wir haben uns für den Winter für eine doppelte BUX pro Kind entschieden. Diese Entscheidung war für unsere Bedürfnisse die Richtige, da wir für die Zukunft eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Skihosen suchten. Diese BUX liess soweit ich weiss nie spürbar Feuchtigkeit durch auch wenn die Kinder längere Zeit im Schnee sassen oder im Schnee herum krochen. Ich hatte mit den doppelten BUXen im Winter einfach ein besseres Gefühl. Insbesondere wenn ich mit den Kindern zu Fuss unterwegs war, war es mir wichtig, dass die Kinder nicht kalt hatten oder plötzlich doch nass wurden. Zuhause ums Haus haben wir immer mal wieder auch die einfache, „normale“ BUX getestet und konnten feststellen, dass sie durchaus auch wintertauglich ist. Sie lässt zwar nach einiger Zeit, je nach Schnee früher oder später Feuchtigkeit durch, aber nur so viel, dass sie von der Biobauwollfleecehose problemlos aufgenommen werden kann. Bezüglich Kälte experimentierten wir mit unterschiedlichen Kombinationen von Kleidungsstücken und Kleidungsschichten. In der Regel reichte beim Kleinen eine dicke Biobaumwollstrumpfhose und die Biobaumwollfleecehose unter der BUX für einen ca. 1-1.5 Stündigen Aufenthalt im Schnee. Danach hatte er von dem kalten, nassen Zeug sowieso genug. Waren wir länger draussen unterwegs trug ich ihn oft mit der selben Kleidungskombination unter meiner Softshelltragejacke. Der Grosse trug in der Regel Biobaumwollleggings und Biobauwollfleecehosen darunter. Manchmal noch eine zusätzliche Trainerhose.
  • Tragegefühl:
    Die Hose ist so weich, ausser sie ist total nass, dann ist sie hart :-). Der Schnitt ist so kinderfreundlich und luftig. Das Ein- und Aussteigen ist einfach. Durch die verstellbaren Druckknöpfe bleibt ein gutes Tragegefühl erhalten auch wenn ein dicker Pullover darunter angezogen wird oder eine Jacke. Einfach einen Knopf weiter stellen und die Bewegungsfreiheit bleibt erhalten. Der Grosse mag die BUX eigentlich liebend gerne, trotzdem will er sie zwischendurch nicht anziehen, der Grund ist, das für ihn etwas umständlichere Pinkeln. Wenn er ganz dringend muss….wünscht er sich immer mal wieder ganz laut eine BUX ohne Träger. 🙂

Fazit

Die BUX ist für uns die perfekte Ganzjahres- und Allwetter- Hose. Sie ist gemacht für naturnahe Outdooraktivitäten. Sie ersetzt bei uns Regenhosen, Outdoorhose, Arbeitshose und Skihose. Wer jedoch eine 100% wasserdichte Outdoorhose sucht findet diese in der BUX nicht. Wir als naturliebende Familie, brauchen keine 100% wasserdichte Outdoorhose, wir brauchen nur einen zuverlässigen Outdoorbegleiter, der unseren Ansprüchen gerecht wird. Diesen Begleiter haben wir in dieser schönen, fair produzierten, vielseitigen, umweltfreundlichen Hose gefunden. Wir würden sie nicht mehr hergeben und können mit gutem Gewissen sagen, dass für uns das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Laut diversen Test des Herstellers kann die Hose für mehrere Kinder gebraucht werden. Sie sei über mehrere Jahre problemlos verwendbar. Wir haben die Hose seit Juli 2016. Bei unserem intensiven Gebrauch sind wir zufrieden wenn sie nach einem Jahr noch brauchbar ist, mehr erwarten wir nicht, sind aber natürlich froh wenn wir sie auch noch länger brauchen können. Schön ist zudem zu wissen, dass die Herstellerin Reparaturmaterial anbietet, sollte doch mal was kaputt gehen. Natürlich hält auch die BUX nicht allem stand.

Ach ja und was ich noch erwähnen wollte, wir finden es ganz toll, dass die Kinder die BUX ob Winter, Frühling, Sommer oder Herbst, denn ganzen Tag anbehalten können ohne zu schwitzen, ohne sich eingepanzert zu fühlen und ohne das Gefühl zu haben doch die falsche Kleidung gewählt zu haben. Seit wir die BUX haben, schleppe ich kaum noch Ersatzkleidung für die Kids mit mir herum, weil wir keine Ersatzkleidung mehr brauchen.

Nun zum Ausklang dieses Textes soll gesagt sein, dass der Klang der reibenden BUX um Welten schöner ist als das Gummi-Plastik-Quitschen von weitverbreiteten Outdoor- und Regenkleidung. Zudem können die Kinder mit ihr ganz bequem am Lagerfeuer sitzen ohne vor Funken weghüpfen zu müssen. 🙂 Für uns ist die BUX Regenschutz, Sonnenschutz, Zeckenschutz, Kälteschutz, Schmutzschutz, Insektenschutz, Schürfschutz…. alles in einem.

Zum Schluss noch ein ganz grosses Lob an Zora (der Mutter von BUX). Wir finden es extrem cool, dass du sogar bei den Gummizügen, dem Garn und allen weiteren Zusatzteilen  auf umweltfreundliche und chemiefreie Produkte achtest!

In der Schweiz könnt ihr die BUX hier bei uns kaufen

Wildlinge, wer kennt sie nicht, die Barfussschuhe schlecht hin. Schlichtes Design, bequeme Passform, leicht, anpassbar und fair produziert. Was will man mehr? Leider gibt es bei diesen Schuhen aber auch gravierende Nachteile, die sich vorallem bei erwachsenen Schuhträgern zeigen. Nach ein paar Monate mit Wildlingen awildlingeproblemn den Füssen können wir nun endlich auch Langzeiterfahrungen über diese Schuhe mit euch teilen.

Schon seit längerer Zeit sind wir auf der Suche nach öko Barfussschuhen über die ganze Familie. Mit dem Wildling Schuh haben wir uns in einen Barfussschuh verliebt, der in allen Bereichen glänzte. So war unser erster Eindruck. Sogleich haben wir mehrere Paare dieser Wildlinge für unseren Sohn (5 Jahre) und uns Erwachsene bestellt. Die ersten Anprobiermomente waren überzeugend und wir verliebten uns in sie.

Um diese Schuhe ausgiebig zu Testen, haben wir entschlossen, mit diesen Barfussschuhen ein paar Tage auf dem Jackobsweg über Stock und Stein, Wiesen, Asphalt und Waldwege zu gehen.

Schon ein paar Tage später bemerkten wir, dass der Stoff im Sohlenbereich beim diagonalen Einschnitt sehr belastet wird. Ebenfalls verspührte ich bei mir eine Druckstelle im Ballenbereich. Dies habe ich zu diesem Zeitpunkt aber auf meine untrainierten Füsse zurückgeführt.
Eine Woche später nach täglichem Gebrauch war diese Stelle bei uns Erwachsenen mehr oder weniger durch gescheuert. Diese Abnutzung machte mich stutzig und ich fragte mich, ob wir wirklich den richtigen Schuh gefunden haben. Ich nahm mir nun die Zeit dieses Problem zu analysieren. Als Ingenieur beschäftige ich mich täglich mit Problemlösungen.
Nach genauem hinschauen denke ich die Ursache für das Sohlenproblem gefunden zu haben.

Ich habe die Druckbelastungen beim Barfussgehen analysiert und festgestellt, dass genau im Bereich der höchsten Druckbelastung im Ballen die Sohle einen Einschnitt aufweist. Um dies zu verdeutlichen habe ich ein Druckbild eines Barfussläufers über die Sohle gelegt.
Da der diagonale Sohleneinschnitt (gelb umrahmt) einen Dickenunterschied von ca. 4 Millimetern aufweist, entsteht dort eine unangenehme Druckstelle.

Diese Einsicht habe ich dem Wildlinge-Team unterbreitet. Mein Vorschlag, die Sohle so abzuändern, dass im gesamten Fussabdruckbereich (im Bild grün umrahmt) keine Einschnitte vorhanden sind, wurde leider abgelehnt. Das Durchscheuerproblem wollen sie mit abriebbeständigerem Stoff lösen.  Der diagonale Einschnitt sei für sie der grosse Vorteil von ihrem Produkt im Vergleich mit anderen Barfussschuhen. Dieser Einschnitt mache den Schuh anpassbar an die verschiedensten Füsse. Das Druckstellenproblem im Ballenbereich sei für sie kein Design-Problem, da sich bis jetzt noch niemand darüber beschwert hätte. Ich sei der Erste, der das gemeldet hat. Somit würden die Vorteile des diagonalen Einschnitts für sie überwiegender als deren Nachteile.

Diese Antwort hat mich etwas enttäuscht, da ich der Ansicht bin, dass dieses Sohlendesign mit dem diagonalen Einschnitt gravierende Nachteile mit sich bringt. Diese Nachteile sind für mich so gross, dass wir den Wildling Schuh schweren Herzens nicht mehr für Erwachsene empfehlen können.

Für mich habe ich die Lösung gefunden. Diese werde ich in einem separaten Post aufzeigen.

Am letzten Sonntag war es soweit, wir starteten unser FamilienprojDSC_8924ekt Jakobsweg in Frankreich. Die Vorfreude war gross, denn durch unsere vielen Projekte haben wir nur selten solche unverplante ruhige Familienzeit.

Mit Wildlingen an den Füssen und Pickapoohsonnenhüten auf dem Kopf traten wir am Morgen frohen Mutes die Reise mit dem öffentlichen Verkehr an, welche uns an unseren Ausgangsort in Bardonnex-Compesières führte.DSC_8601

Die erste Strecke von Compèsieres bis Neydens legten wir mehrheitlich Barfuss zurück. Unsere Sachen konnten wir Regensicher in unserem  Bollerwagen verstauen, welcher uns während der ganzen Reise begleitete. Auf dem Weg gab es vieles zu entdecken, welchem wir Raum und Zeit liessen. An diesem Tag fanden wir glücklicherweise innert paar Minuten eine Schlafplatz. Zur Freude unseres Kleinkindes war dieser auf einem Campingplatz mit vielen anderen Kleinkindern und tollen Spielmöglichkeiten.

Am nächsten Tag konnte sich unser Kleindkind nur schwer voDSC_8984m Campingplatz trennen, doch unsere Reise ging mit frisch eingekauften Biolebensmitteln und mit Wildlingen an den Füssen weiter bis nach Charly. Nach einem steilen Aufstieg wurden wir mit einer sehr schönen Aussicht belohnt. Kirchen und Friedhöfe wurden besichtigt. Nebst den tollen Naturschätzen erweiterten auch diese den Horizont von uns und unseren Kindern. Die zweite Nacht verbrachten wir in einem Pilger Gite mit drei anderen Pilgerern. Die Kinder schliefen in den ersten beiden Nächten relativ gut, doch wir merkten spätestens am dritten Tag, dass wir nicht mehr so erholt in den Tag starteten. Zudem spürten wir auch immer mehr die DSC_8720Steinen unter unseren Füssen und auch andere  Körperteile machten sich bemerkbar vom ständigen Tragen und Bollerwagen ziehen und schieben.

Am dritten Tag führte uns der Jakobsweg von Charly nach Frangy. Dies war eine sehr lange, turbulente und anstrengende Strecke. Schon an den zwei vorherigen Tagen mussten extra Meter gegangen werden weil wir Dinge verloren hatten, an diesem Tag war es aber wegen einer Wasserflasche ein ziemlich langes Stück, gefolgt von einer extra Strecke wegen einem übersehenen Wegweiser. Der Wunsch richtig duschen und schlafen zu können führte uns naDSC_8822ch einigem Suchen und weiteren Extramentern schliesslich in ein einfaches Hotel.

Von Tag zu Tag assen wir auf der Wandersecke mehr von unseren Reserven weil Biolebensmittel auf dem Land in Frankreich nicht so einfach zu finden sind. Obwohl der Salat in den Restaurants gut schmeckte, vermissten wir schon am dritten Tag unsere hochqualitativen Lebensmittel von Zuhause.

Der vierte Tag startete ausgeschlafen aber mittlerweile mit intensiv spürbar durchmassierten Füssen. Das erste Stück dieser Strecke führte ziemlich lange an einer Landstrasse entlang. Nach sehr schönen Wegen an den vorangegangenen Tag war dies ein etwas ungemütliches Teilstück des Jakobsweges. Schon bald ging es jedoch wieder in die Höhe wo wir im Schatten von BDSC_9010äumen eine lange Pause einlegten. An diesem Tag nahmen wir uns eine kurze Teilstück vor. Mangels Schlafplatz wurde es jedoch die längste Tagesstrecke.

Das Kleinkind wollte an diesem Tag vermehrt im Bollerwagen gezDSC_8844ogen werden. Das Baby wollte lieber krabbeln als noch länger in der Trage getragen werden und uns war trotz tollen Pickapoohsonnenhüten die Sonne langsam etwas zu viel und zu intensiv. Als wir dann noch 8 km extra wandern durften bis wir endlich einen Schlafplatz gefunden hatten, machte sich unsere Müdigkeit immer mehr bemerkbar. Trotz allem sprachen wir am Abend noch über das nächste Teilstück welches Mangels Übernachtungsmöglichkeiten über 20 km entfernt war. Es folgt schliesslich eine kühle Nacht ohne Schlafsack in einem Zelt. Diese Nacht raubte uns zu viel Energie um noch weiter zu gehen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir uns als Familie einig, dass der Jakobsweg bis dahin eine wunderbare Erfahrung war, welch wir wieder machen würden und werden, aber dass es jetzt Zeit ist wieder nach Hause zu gehen.

Insgesamt sind wir in vier Tagen über 50km mit Barfussschuhen auf dem Jakobsweg gegangen. Es war eine wundervolle Familienzeit die wir nicht missen möchten.

Möchtest du detailliertere Informationen oder hilfe bei der Reiseplanung dann kannst du dich gerne an uns wenden.

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