Häufig höre ich, ich würde ja schon gerne Grossmengen kaufen aber…

  • ich habe keinen Platz…
    Vor ein paar Jahren lebten wir noch zu dritt in einer 69 qm Wohnung und erfreuten uns sehr an den Grossmengen welche wir damals im Biolanden auf dem Schwand in Münsingen kauften. Wir verstauten alles in einem 188x70x34 cm Schrank, welchen wir zusätzlich in die Küche stellten. Damals hatten wir noch keine Waschmittelkanister, sonder wuschen noch konsequent mit Waschnüssen (welche wir in Grossmenge bestellt hatten), aber auch zwei Kanister hätten entweder im Reduit oder im Keller noch ein Plätzli gehabt. Damit will ich sagen, dass es um Grossmengen zu verstauen nicht viel Platz benötigt. In diesem Schrank hatten Unmengen von Lebensmittel Platz. Besucher äusserten öfters, wir hätten ja einen ganzen Bioladen Zuhause.
  • Grossmengen sind so schwer…
    Vielen Kunden aus unserem privaten Umfeld bringe ich ihre Bestellungen zu Fuss und per ÖV nach Hause. Ich bin öfters mit zwei Kindern und 30 kg Lebensmittel unterwegs. Dies klappt mit unserem Shopper problemlos. Damit bewältige ich auch unseren 2.5 km  langen Weg zum Bahnhof auf dem ich 100 Höhenmeter überwinde. Unser Tagesgepäck plus meistens noch den Kinderwagen sind dann auch noch mit dabei. Für mich ist das ganz normal.
  • Grossmengen laufen mir doch ab…
    Menschen sind Gewohnheitstiere, sie esse immer wieder das Selbe und kaufen mindesten 80 Prozent der Lebensmittel in ihrem Haushalt regelmässig ein. Also werden die meisten Haushalte an einem 5 kg Sack nicht länger als 2 Monate haben, auch wenn der Haushalt nur aus zwei Personen besteht.  In dieser Zeit laufen weder Reis, noch Teigwaren, noch Kichererbsen, noch Quinoa, noch Buchweizen, noch Hirse, noch Mehl, noch Getreide, noch Essig, noch Öl, noch Waschmittel, noch Datteln, noch Rosinen, noch Xylit noch, Kakao und so weiter ab.
  • 25 kg sind mir viel zu viel…
    Unter Grossmengen gehen je nach Inhalt schon Verpackungseinheiten ab 1.5 Kg. Vieles ist in ca 2.5, 5, 10, 20 kg Einheiten erhältlich.
  • schicken ist mir zu teuer…
    Bis 30 kg kostet der Versand nur 22.-, bis 20 kg 15.- und bis 10 kg 10.-. Den Preis, den du mit Grossmengen einsparst, macht dies in der Regel wett. Wenn du dich jedoch effektiv fürs Umstellen auf Grossmengen entscheidest, würde sich zwei mal pro Jahr eine Fahrt zu uns bestimmt lohnen. Zudem sind wir oft unterwegs und könnten auch nach Absprache Übergabeorte vereinbaren.
  • Grossmengen sind fast nirgends erhältlich…
    Dies ist uns auch aufgefallen, deshalb gibt es auch unseren Shop. Jedoch bekommt man auf Anfrage hin an einigen Orten Grossemengen, jedoch nicht überall zu familienfreundlichen Preisen wie bei uns 😉
  • Grossmengen sind auch verpackt, oft sogar auch in Plastik…
    Das stimmt, aber Grossmengen produzieren viel weniger Abfall. Einige Sachen sind im Plastik viel länger haltbar, deshalb wird vom Hersteller oft für die Verpackung Plastik gewählt. Auch die aller meisten Artikel in unverpackt Läden stammen aus Plastikverpackungen. Selbst die Papiersäcke von Getreide sind oft innen mit Plastik beschichtet. Es gibt auch Dinge, die in Kartonschachteln oder in Kanister verpackt geliefert werden. Also Verpackungseinheiten, welche wiederverwendet werden können. Wir verwenden diese Kartonschachteln zum Beispiel für die Pakete für unsere Kunden oder die leeren Kanister für das aufbewahren von Schrauben in der Werkstatt.
  • Ich möchte nicht immer das Selbe essen, denn viele Grossmengen kann ich mir gar nicht leisten…
    Du isst schon jetzt immer das Selbe, in verschiedenen Variationen. Je nach Mensch vielleicht in einem Turnus von 5, 10 oder auch 20 Tagen. Bei der Umstellung musst du nicht von Null auf 100 wechseln. Falls du die Absicht hast auf Grossmengen zu wechseln, kannst du z.B. zuerst mal 2-3 Monate darauf hin sparen und danach  die am häufigsten benötigten Lebensmittel in Grossmengen einkaufen. Mit dem Geld, dass du damit auf längere Zeit sparen wirst, kannst du nach und nach immer mehr auf Grossmengen umstellen.
  • mit was soll ich den beginnen?
    Ich empfehle dir mit möglichst unverderblichen Produkten zu beginne. Welche dies effektiv sind kommt sehr auf die Familie und ihre Gewohnheiten an. Zum Beispiel könnte ein Starterpaket folgendermassen aussehen: 5 kg Teigwaren, 5 kg Reis, 5 kg Mehl, 2 kg rote Linsen und 5 Liter Waschmittel.
  • ich sehe ja in eurer Kategorie Grossmengen fast keine Bilder, dann weiss ich gar nicht was ich kaufe…
    Richtig, in unserer Kategorie Grossmengen hat es noch wenige Bilder, weil wir diese für viele Produkte leider selber machen müssen und wir längst nicht alle Produkte selber benötigen. Da leider noch sehr wenig Grossmengen gekauft werden, gibt es für viele von diesen Produkten keine Bilder. Die Bilder wären zwar schön, aber eigentlich in unserer Sicht nicht so wichtig, da die meisten wissen wie Spaghetti, Reis oder Kichererbsen aussehen. Diese sehen in einem grossen Pack nicht anders aus als in einem Kleinen ;-).

 

 

Fazit

Grossmengen sind umweltfreundlicher, was Transport und Verpackung anbelangt und sie sind sehr praktisch, da man fast immer das benötigte im Haus hat und sich nicht ständig in Supermärkten aufhalten muss. Zudem sind sie günstiger als viele kleine Packungen.

Hier geht es zu den Grossmengen von Lebensmittlen

Hier geht es zu den Grossmengen von Reinigungsmittel

Hier geht es zu den Grossmengen von Hygieneartikel

Für alle die unseren Shop nicht kennen; es ist richtig, dass ihr auch die meisten anderen Produkte in unserem Shop nicht einzeln kaufen könnt. Die angegebene Stückzahl, sind unsere Mindestbestellmengen. Es macht sehr Sinn diese so zu beziehen, denn auch mit Grossmengen in diesem Sinne könnt ihr Wege zum Supermarkt einsparen, vereinfacht ihr euren Einkaufsprozess usw.

Wir wünschen euch viel Freude mit dem Herantasten an die Grossmengen.

So kannst du uns unterstützen

Alles rund um unsere Webseite ist mit viel Herzblut verbunden und sehr zeitintensiv.

Der aktuelle Ertrag steht in keinem Verhältnis zu der investierten Zeit, dies ist auch schon einigen Menschen in unserem privaten und virtuellen Umfeld aufgefallen, deshalb wurden wir schon öfters gefragt, wie man uns unterstützen könnte, insbesondere für unsere kostenlosen Angebote und Dienstleistungen.

 

Hier möchten wir euch nun ein paar Möglichkeiten nennen:

 

Rund um unseren Shop:

  • Wir freuen uns sehr wenn ihr Grossmengen kauft.
  • Wir freuen uns sehr, wenn ihr eure Bestellungen sofort bezahlt, damit wir die Sachen sofort nach Erhalt versenden können.
  • Wir freuen uns, wenn ihr auf unsere Nachrichten sofort antwortet.

 

Rund ums unschooling:

  • Wir machen gerne Ausflüge mit den Kinder und freuen uns deshalb über Eintritte z.B. Technorama, Verkehrshaus, Tropenhaus, Papilliorama, Freibad und Hallenbad, Bimano Indoorspielplatz in Bern  etc.
  • Wir sind gerne in der Natur. Mit Bergbahn oder Schiffahrtstickets macht ihr uns auch eine grosse Freude.
  • Wir sind oft mit dem Zug unterwegs. Rail a way Gutscheine oder SBB-Gutscheine können wir auch sehr gut gebrauchen.

 

Rund um die Selbständigkeit:

  • Selbständig bedeutet selbst und ständig. Wir arbeiten täglich egal ob Wochenende, Feiertag oder Geburtstag, deshalb machen wir auch gerne mal Ferien. Bezüglich Ferien haben wir keine grosse Ansprüche. Da wir ziemlich abgelegen wohnen, ist uns wichtig, dass die Kinder während den Ferien Kontakt zu anderen Kinder und Familien haben. Zudem ist es immer schön wenn sie Fahrradfahren können, da es bei uns so steil ist, können sie dies zu Hause fast nicht. Wir machen deshalb gerne Ferien auf einem Campingplatz in unserem Zelt oder in einem Reka-Feriendorf. Wir könnten uns aber auch sehr gut vorstellen in einer privaten Ferienwohnung Ferien zu machen.
  • Wir freuen uns über die kostenlose Benützung einer Ferienwohnung
  • Wir freuen uns über Rekachecks oder Rekaferiengutscheine
  • Wir freuen uns über Campingplatzgutscheine

 

Rund ums Haus und Permakultur:

  • Wir freuen uns über Unterstützung in unserem Garten. z.B. muss bis im Frühling unseren neuen Pflatzplätz gemulcht und neu eingezäunt werden.
  • Wir freuen uns über Gemüsesaatgut und Blumensaatgut biologischer Herkunft.
  • Wir freuen uns über Setzlinge biologischer Herkunft.
  • Wir freuen uns über Spenden an einen neuen gebrauchten Autoanhänger. (Unserer musste leider letztes Jahr verschrottet werden, beim Umbau und den Permakulturarbeiten, ist jedoch ein Anhänger fast unabdingbar.)
  • Wir freuen uns über Hilfe bei unserem Umbau. Zurzeit arbeiten wir am Dach und können hin und wieder Handlanger oder Spezialisten brauchen.

 

Kinderbetreuung:

  • Wir suchen schon eine gefühlte Ewigkeit nach einem Ersatz-Grosi in in unserer Nähe.
  • Wir freuen uns über Aufenthalte von HelferInnen ab einer Aufenthaltszeit von zwei Wochen.
  • Wir suchen ein Hütemädchen oder eine Tagesmutter bei uns zu Hause für ca. einen Tag pro Woche.

 

Haushalt:

  • Da bei uns Putzen nicht an erster Stelle kommt und wir es trotzdem gerne einigermassen sauber haben, wünschen wir uns einen Philips Aqua Trio Pro.

 

Wir freuen uns über Sachspenden jeglicher Art, gerne jedoch mit vorheriger Ab- oder Rücksprache mit uns. Wir sind zur Zeit daran, unseren Haushalt auf das nötigste zu reduzieren.

 

Wir freuen uns über Geldspenden auf folgendes Konto:

Postfinance IBAN: CH65 0900 0000 3057 9884 8

 

Herzlichen Dank an euch alle für das Interesse an unserer Arbeit.

 

Liebe Grüsse

Tanja und Roger

 

 

 

 

Wildlinge, wer kennt sie nicht, die Barfussschuhe schlecht hin. Schlichtes Design, bequeme Passform, leicht, anpassbar und fair produziert. Was will man mehr? Leider gibt es bei diesen Schuhen aber auch gravierende Nachteile, die sich vorallem bei erwachsenen Schuhträgern zeigen. Nach ein paar Monate mit Wildlingen awildlingeproblemn den Füssen können wir nun endlich auch Langzeiterfahrungen über diese Schuhe mit euch teilen.

Schon seit längerer Zeit sind wir auf der Suche nach öko Barfussschuhen über die ganze Familie. Mit dem Wildling Schuh haben wir uns in einen Barfussschuh verliebt, der in allen Bereichen glänzte. So war unser erster Eindruck. Sogleich haben wir mehrere Paare dieser Wildlinge für unseren Sohn (5 Jahre) und uns Erwachsene bestellt. Die ersten Anprobiermomente waren überzeugend und wir verliebten uns in sie.

Um diese Schuhe ausgiebig zu Testen, haben wir entschlossen, mit diesen Barfussschuhen ein paar Tage auf dem Jackobsweg über Stock und Stein, Wiesen, Asphalt und Waldwege zu gehen.

Schon ein paar Tage später bemerkten wir, dass der Stoff im Sohlenbereich beim diagonalen Einschnitt sehr belastet wird.

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  • DSC_9694
  • Zwiebeln mit Kokosöl andünsten
  • Hirse dazu geben, kurz mit dünsten.
  • Wasser und etwas Gemüsebrühe dazu geben und das ganze kochen.
  • 1-2 Birnen in Würfel schneiden und dazu geben.
  • in einer anderen Pfanne Pilze mit etwas Kokosfett und Knoblauch anbraten.
  • die Pilze zu der Hirse geben und noch kurz mit kochen.
  • etwas Reis cuisine daruter rühren.
  • Schnittlauch darüfer streuen.

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Wir sind als Familie über 50 km in vier Tagen auf dem Jakobsweg gewandert und haben dabei die Wildling Shoes für uns getestet.

Bereits vorher wurden zwei paar Wildlinge tägelich an den Füssen getragen. Hier möchten wir nun über unsere Erfahrungen  und unsere Erwartungen an einen Schuh berichten.

Was uns wichtig ist:

  • Wir als Familie kaufen und tragen wann immer möglich umwelt- und sozialverträgliche Kleidung. Wir setzen auf Bio und innerhalb von Bio auf GOTS oder Vergleichbares.
  • Wir wünschen uns bei den Schuhen höchste Flexibilität und natürliches Gehen.
  • Wir wünschen uns einen Schuh der sich an unseren Füssen anpasst und sehr bequem ist.
  • Wir wünschen uns Schuhe aus Naturmaterialien mit so wenig Plastik wie möglich.
  • Wir wünschen uns Schuhe welche wir für viele verschiedene Aktivitäten nutzen können.
  • Wir wünschen uns leichte Schuhe insbesondere für unsere Kinder.
  • Wir wünschen uns schnelltrocknendes Material bei Schuhen.
  • Wir wünschen uns auch bei Schuhen eine Transparenz bei der Herstellung und wählen deshalb Schuhe von Klein- und DSC_8879Familienunternehmen.
  • Wir wünschen uns eine direkte und einfache Kommunikation mit den Herstellern.
  • Wir wünschen uns bei Schuhen strapazierfähiges und möglichst wasserdichtes Material ohne Gore Tex oder andere Chemie.
  • Wir wünschen uns einfache schöne Schuhmodelle, die alltagstauglich sind.
  • Für Kinder wünschen wir uns bunte Schuhe.
  • Wir wünschen uns Schuhe aus abbaubaren Materialien.
  • Wir wünschen uns Schuhe die unter 100 Euro kosten.
  • Wir wünschen uns Schuhe welche leicht an und ausgezogen werden können und auch für Kinderhände leicht in der Handhabung sind.
  • Wir wünschen uns vegane Schuhe, also Schuhe ohne tierische Materialien.
  • Wir wünschen uns Schuhe, welche ganz einfach in der richtigen Grösse online bestellt werden können.
  • Wir wünschen uns Schuhe die lange halten.

Nach langer und intensiver Suche haben wir endlich einen Schuh gefunden welcher zumindest in der Werbung fast alle unsere Kriterien erfüllt. Klar mussten wir diesen Schuh gleich auf Herz und Niere Testen. Die Ergebnisse dieses Tests könnt ihr auf den folgenden Zeilen lesen.DSC_8928

Uns als Familie ist von Anfang an aufgefallen, dass sich die Schuhe sehr bequem anfühlen auch nach langem, sogar sehr langem Gehen. Es gibt weder Druck- noch Scheuerstellen. Keiner von uns bekam eine Blase oder auch nur der Ansatz davon. Der Schuh passt sich sehr gut am Fuss an, dies kann man sogar von weitem auf unseren Fotos sehen. Die Zehen haben ganz viel Platz, was wir als sehr angenehm empfinden.

Das Handling ist sehr einfach. Unser Kind kann die Schuhe einfach alleine an und ausziehen. Einzig die Schnürsenkel beim Sommermodell (ReWild) finden wir etwas zu lang.

Beim Wandern empfehle ich, die Schuhe insbesondere für Anfänger mit Sohle zu tragen, denn unsere Füsse wurden ziemlich durchmassiert. Ich würde sogar sagen, dass uns am Abend wenn wir uns hinlegten die Füsse weh taten. Kaum waren wir aber am Morgen wieder eingelaufen, merkten wir nichts mehr davon ausser der Weg führte uns während längerer Zeit über Steinpfade. Beim Wandern oder auch sonst beim langen Gehen machen sich bei mir in konventionellen SchuDSC_8974hen schnell die Fussbänder bemerkbar. Erstaunlicherweise war dies in den Wildlingen nicht der Fall. Es fühlte sich sogar schon nach zwei Tagen eher so an, als würde der Fuss durch diese Art von Schuh gestärkt.

Wir als Familie freuen uns sehr, dass die Wildlinge von einer Familie in Deutschland erfunden wurden. Erst nach und nach wurde uns bewusst, dass ganz viel Familie in den Schuhen steckt. Denn aucDSC_8900h in Portugal werden die Schuhe von einer Familie hergestellt und zu guter Letzt werden die Schuhe von vielen Familien getragen, denn insbesondere Mütter sprechen die Schuhe auch an.

Das Frühlings- und das Sommermodell sprechen uns auch vom Äusseren her an. Die Sandalen etwas weniger. Schön fänden wir noch etwas mehr Farbe, wobei dieser Wunsch mit den neuen farbigen Schnürsenkel schon ziemlich erfüllt wurde. Für meinen Geschmack dürfte aber durch aus auch der Aussenschuh noch etwas mehr Farbe haben, insbesondere in den kleinen Kindergrössen.

Bezüglich Material freut es uns sehr, dass sich die Macher der Wildlinge sehr bemühen es zu optimieren. Es fällt auf, dass die heutigen Schuhe nicht mehr ganz aus dem selben Material bestehen wie die ersten. Anna und Ran nehmen die Rückmeldungen ihrer Kunden ernst und setzen alles was möglich ist und Sinn macht um. Für unseren intensiven GebDSC_9084rauch in den Emmentaler Hügeln (Schweiz) sind die Schuhe noch etwas zu wenig wasserfest und strapazierfähig. Der aktuelle Stand ist jedoch durchaus akzeptabel, wenn man bedenkt, dass die Schuhe bis auf einen Teil der Sohle aus Naturstoffen bestehen, die eigens für die Wildlinge hergestellt werden. Damit das Material verbessert werden kann, braucht es zuerst Erfahrungswerte. Die wir gerne liefern :-). Uns ist es viel lieber zu sehen, dass sich die Hersteller Gedanken über die Herkunft der Materialien machen, als das die Schuhe von Anfang an perfekt sind. Es fühlt sich einfach durch und durch gut an einen flexiblen Schuh ohne Chemie an den Füssen zu haben, dass sogar kleine Löcher in den Sohlen die Freude nicht trüben. Ja meine Schuhe hatte nach der Jakobswegwanderung unten an der Sohle, im Aussenmaterial pro Schuh je ein kleines Loch. Das Loch ging jedoch nicht durch alle Schuhschichten durch. Ich führe das Loch vor allem auf meinen noch nicht ausgereiften Barfussgang zurück. Denn wenn du dir Videos und Beschreibungen zum DSC_8604Barfussgehen ansiehst, dann merkst du schnell, dass der Barfussgang ein Anderer ist als der Gang in den Schuhen. Wir Erwachsenen haben oft das Barfussgehen schlicht und einfach verlernt. Die Schuhe meines Mannes und meines Sohnes sehen noch viel besser aus, wobei auch bei ihnen die Schuhsohle von den Steinen abgenützt wurde. (Beide gehen mit einem schönen Barfussgang und bringen dazu noch viel weniger Gewicht auf die Füsse.) Ansonsten haben die Schuhe keine nennenswerte Abnutzung erlitten. Die Materialien fühlen sich sowohl an den Füssen wie in den Händen gut an. Wir hoffen einzig, dass die Hersteller die Materialien bezüglich Wasserfestigkeit nochDSC_9141 etwas optimieren können. Gemäss Rücksprache arbeiten sie daran. Vielleicht wird dabei eines Tages sogar unser Wunsch nach einem plastikfreien Material erfüllt, vielleicht aber auch nicht, wir werden es sehen.

Für nicht geübte Barfussgänger oder weniger abenteuerlustige Menschen empfehlen wir nicht gleich mit einer Jakobswegwanderung zu beginnen, denn Barfussgehen muss leider nach jahrelangem Schuhetragen wieder geübt werden. Anders sieht es bei (Klein-)Kindern aus, diesen ist unserer Erfahrung nach von Anfang an eine Grössere Strecke mit Barfussschuhen zuzumuten, auch wenn sie schon an „normale“ Schuhe gewöhnt waren. Unser Sohn hatte bisher mit diversen Schuhen Kontakt. (Mehr darüber könnt ihr in meinem Text „Barfuss gehen (mit Schuhen) unsere Wahl“ lesen.) Trotzdem war es für ihn absoDSC_8712lut kein Problem Kilometer weit mit Barfussschuhen zu wandern. Er wählte auch am vierten Tag immer noch den Weg mitten über die Steinpfade auch wenn wir schon längst lieber am Wegrand über die Wiese marschierten.

Speziell hervorheben möchte ich zum Schluss die Kommunikation mit dem Wildlingteam. Nebst dem, das einige Mails von mir wohl nicht im richtigen Ordner gelandet sind, erlebte ich den Kommunikationsaustausch sehr angenehm, wenn nicht sogar familiär. Hier schliesst sich der Kreis von Familie, mit Familie zu Familie.

Für uns ist klar wir tragen weiterhin WILDE Schuhe und freuen uns schon auf das Wintermodell.

 

 

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  • Stangenbohnen dämpfen
  • Für die Sauce: Zwiebeln andünsten, in Würfel geschnittene Austernseitlinge und getrocknete Tomaten dazugeben und etwas Tamari darüber giessen.
  • Im Teller die Sauce über den Bohnen verteilen. Etwas Reis cuisine/Rice cuisine darüber giessen und fein geschnittener Knoblauch darüber verteilen.
  • Nach belieben würzen mit Pfeffer, Salz, Kurkuma, Thymian etc.