Häufig höre ich, ich würde ja schon gerne Grossmengen kaufen aber…

  • ich habe keinen Platz…
    Vor ein paar Jahren lebten wir noch zu dritt in einer 69 qm Wohnung und erfreuten uns sehr an den Grossmengen welche wir damals im Biolanden auf dem Schwand in Münsingen kauften. Wir verstauten alles in einem 188x70x34 cm Schrank, welchen wir zusätzlich in die Küche stellten. Damals hatten wir noch keine Waschmittelkanister, sonder wuschen noch konsequent mit Waschnüssen (welche wir in Grossmenge bestellt hatten), aber auch zwei Kanister hätten entweder im Reduit oder im Keller noch ein Plätzli gehabt. Damit will ich sagen, dass es um Grossmengen zu verstauen nicht viel Platz benötigt. In diesem Schrank hatten Unmengen von Lebensmittel Platz. Besucher äusserten öfters, wir hätten ja einen ganzen Bioladen Zuhause.
  • Grossmengen sind so schwer…
    Vielen Kunden aus unserem privaten Umfeld bringe ich ihre Bestellungen zu Fuss und per ÖV nach Hause. Ich bin öfters mit zwei Kindern und 30 kg Lebensmittel unterwegs. Dies klappt mit unserem Shopper problemlos. Damit bewältige ich auch unseren 2.5 km  langen Weg zum Bahnhof auf dem ich 100 Höhenmeter überwinde. Unser Tagesgepäck plus meistens noch den Kinderwagen sind dann auch noch mit dabei. Für mich ist das ganz normal.
  • Grossmengen laufen mir doch ab…
    Menschen sind Gewohnheitstiere, sie esse immer wieder das Selbe und kaufen mindesten 80 Prozent der Lebensmittel in ihrem Haushalt regelmässig ein. Also werden die meisten Haushalte an einem 5 kg Sack nicht länger als 2 Monate haben, auch wenn der Haushalt nur aus zwei Personen besteht.  In dieser Zeit laufen weder Reis, noch Teigwaren, noch Kichererbsen, noch Quinoa, noch Buchweizen, noch Hirse, noch Mehl, noch Getreide, noch Essig, noch Öl, noch Waschmittel, noch Datteln, noch Rosinen, noch Xylit noch, Kakao und so weiter ab.
  • 25 kg sind mir viel zu viel…
    Unter Grossmengen gehen je nach Inhalt schon Verpackungseinheiten ab 1.5 Kg. Vieles ist in ca 2.5, 5, 10, 20 kg Einheiten erhältlich.
  • schicken ist mir zu teuer…
    Bis 30 kg kostet der Versand nur 22.-, bis 20 kg 15.- und bis 10 kg 10.-. Den Preis, den du mit Grossmengen einsparst, macht dies in der Regel wett. Wenn du dich jedoch effektiv fürs Umstellen auf Grossmengen entscheidest, würde sich zwei mal pro Jahr eine Fahrt zu uns bestimmt lohnen. Zudem sind wir oft unterwegs und könnten auch nach Absprache Übergabeorte vereinbaren.
  • Grossmengen sind fast nirgends erhältlich…
    Dies ist uns auch aufgefallen, deshalb gibt es auch unseren Shop. Jedoch bekommt man auf Anfrage hin an einigen Orten Grossemengen, jedoch nicht überall zu familienfreundlichen Preisen wie bei uns 😉
  • Grossmengen sind auch verpackt, oft sogar auch in Plastik…
    Das stimmt, aber Grossmengen produzieren viel weniger Abfall. Einige Sachen sind im Plastik viel länger haltbar, deshalb wird vom Hersteller oft für die Verpackung Plastik gewählt. Auch die aller meisten Artikel in unverpackt Läden stammen aus Plastikverpackungen. Selbst die Papiersäcke von Getreide sind oft innen mit Plastik beschichtet. Es gibt auch Dinge, die in Kartonschachteln oder in Kanister verpackt geliefert werden. Also Verpackungseinheiten, welche wiederverwendet werden können. Wir verwenden diese Kartonschachteln zum Beispiel für die Pakete für unsere Kunden oder die leeren Kanister für das aufbewahren von Schrauben in der Werkstatt.
  • Ich möchte nicht immer das Selbe essen, denn viele Grossmengen kann ich mir gar nicht leisten…
    Du isst schon jetzt immer das Selbe, in verschiedenen Variationen. Je nach Mensch vielleicht in einem Turnus von 5, 10 oder auch 20 Tagen. Bei der Umstellung musst du nicht von Null auf 100 wechseln. Falls du die Absicht hast auf Grossmengen zu wechseln, kannst du z.B. zuerst mal 2-3 Monate darauf hin sparen und danach  die am häufigsten benötigten Lebensmittel in Grossmengen einkaufen. Mit dem Geld, dass du damit auf längere Zeit sparen wirst, kannst du nach und nach immer mehr auf Grossmengen umstellen.
  • mit was soll ich den beginnen?
    Ich empfehle dir mit möglichst unverderblichen Produkten zu beginne. Welche dies effektiv sind kommt sehr auf die Familie und ihre Gewohnheiten an. Zum Beispiel könnte ein Starterpaket folgendermassen aussehen: 5 kg Teigwaren, 5 kg Reis, 5 kg Mehl, 2 kg rote Linsen und 5 Liter Waschmittel.
  • ich sehe ja in eurer Kategorie Grossmengen fast keine Bilder, dann weiss ich gar nicht was ich kaufe…
    Richtig, in unserer Kategorie Grossmengen hat es noch wenige Bilder, weil wir diese für viele Produkte leider selber machen müssen und wir längst nicht alle Produkte selber benötigen. Da leider noch sehr wenig Grossmengen gekauft werden, gibt es für viele von diesen Produkten keine Bilder. Die Bilder wären zwar schön, aber eigentlich in unserer Sicht nicht so wichtig, da die meisten wissen wie Spaghetti, Reis oder Kichererbsen aussehen. Diese sehen in einem grossen Pack nicht anders aus als in einem Kleinen ;-).

 

 

Fazit

Grossmengen sind umweltfreundlicher, was Transport und Verpackung anbelangt und sie sind sehr praktisch, da man fast immer das benötigte im Haus hat und sich nicht ständig in Supermärkten aufhalten muss. Zudem sind sie günstiger als viele kleine Packungen.

Hier geht es zu den Grossmengen von Lebensmittlen

Hier geht es zu den Grossmengen von Reinigungsmittel

Hier geht es zu den Grossmengen von Hygieneartikel

Für alle die unseren Shop nicht kennen; es ist richtig, dass ihr auch die meisten anderen Produkte in unserem Shop nicht einzeln kaufen könnt. Die angegebene Stückzahl, sind unsere Mindestbestellmengen. Es macht sehr Sinn diese so zu beziehen, denn auch mit Grossmengen in diesem Sinne könnt ihr Wege zum Supermarkt einsparen, vereinfacht ihr euren Einkaufsprozess usw.

Wir wünschen euch viel Freude mit dem Herantasten an die Grossmengen.

So kannst du uns unterstützen

Alles rund um unsere Webseite ist mit viel Herzblut verbunden und sehr zeitintensiv.

Der aktuelle Ertrag steht in keinem Verhältnis zu der investierten Zeit, dies ist auch schon einigen Menschen in unserem privaten und virtuellen Umfeld aufgefallen, deshalb wurden wir schon öfters gefragt, wie man uns unterstützen könnte, insbesondere für unsere kostenlosen Angebote und Dienstleistungen.

 

Hier möchten wir euch nun ein paar Möglichkeiten nennen:

 

Rund um unseren Shop:

  • Wir freuen uns sehr wenn ihr Grossmengen kauft.
  • Wir freuen uns sehr, wenn ihr eure Bestellungen sofort bezahlt, damit wir die Sachen sofort nach Erhalt versenden können.
  • Wir freuen uns, wenn ihr auf unsere Nachrichten sofort antwortet.

 

Rund ums unschooling:

  • Wir machen gerne Ausflüge mit den Kinder und freuen uns deshalb über Eintritte z.B. Technorama, Verkehrshaus, Tropenhaus, Papilliorama, Freibad und Hallenbad, Bimano Indoorspielplatz in Bern  etc.
  • Wir sind gerne in der Natur. Mit Bergbahn oder Schiffahrtstickets macht ihr uns auch eine grosse Freude.
  • Wir sind oft mit dem Zug unterwegs. Rail a way Gutscheine oder SBB-Gutscheine können wir auch sehr gut gebrauchen.

 

Rund um die Selbständigkeit:

  • Selbständig bedeutet selbst und ständig. Wir arbeiten täglich egal ob Wochenende, Feiertag oder Geburtstag, deshalb machen wir auch gerne mal Ferien. Bezüglich Ferien haben wir keine grosse Ansprüche. Da wir ziemlich abgelegen wohnen, ist uns wichtig, dass die Kinder während den Ferien Kontakt zu anderen Kinder und Familien haben. Zudem ist es immer schön wenn sie Fahrradfahren können, da es bei uns so steil ist, können sie dies zu Hause fast nicht. Wir machen deshalb gerne Ferien auf einem Campingplatz in unserem Zelt oder in einem Reka-Feriendorf. Wir könnten uns aber auch sehr gut vorstellen in einer privaten Ferienwohnung Ferien zu machen.
  • Wir freuen uns über die kostenlose Benützung einer Ferienwohnung
  • Wir freuen uns über Rekachecks oder Rekaferiengutscheine
  • Wir freuen uns über Campingplatzgutscheine

 

Rund ums Haus und Permakultur:

  • Wir freuen uns über Unterstützung in unserem Garten. z.B. muss bis im Frühling unseren neuen Pflatzplätz gemulcht und neu eingezäunt werden.
  • Wir freuen uns über Gemüsesaatgut und Blumensaatgut biologischer Herkunft.
  • Wir freuen uns über Setzlinge biologischer Herkunft.
  • Wir freuen uns über Spenden an einen neuen gebrauchten Autoanhänger. (Unserer musste leider letztes Jahr verschrottet werden, beim Umbau und den Permakulturarbeiten, ist jedoch ein Anhänger fast unabdingbar.)
  • Wir freuen uns über Hilfe bei unserem Umbau. Zurzeit arbeiten wir am Dach und können hin und wieder Handlanger oder Spezialisten brauchen.

 

Kinderbetreuung:

  • Wir suchen schon eine gefühlte Ewigkeit nach einem Ersatz-Grosi in in unserer Nähe.
  • Wir freuen uns über Aufenthalte von HelferInnen ab einer Aufenthaltszeit von zwei Wochen.
  • Wir suchen ein Hütemädchen oder eine Tagesmutter bei uns zu Hause für ca. einen Tag pro Woche.

 

Haushalt:

  • Da bei uns Putzen nicht an erster Stelle kommt und wir es trotzdem gerne einigermassen sauber haben, wünschen wir uns einen Philips Aqua Trio Pro.

 

Wir freuen uns über Sachspenden jeglicher Art, gerne jedoch mit vorheriger Ab- oder Rücksprache mit uns. Wir sind zur Zeit daran, unseren Haushalt auf das nötigste zu reduzieren.

 

Wir freuen uns über Geldspenden auf folgendes Konto:

Postfinance IBAN: CH65 0900 0000 3057 9884 8

 

Herzlichen Dank an euch alle für das Interesse an unserer Arbeit.

 

Liebe Grüsse

Tanja und Roger

 

 

 

 

Der Begriff Freilernen ist nicht geschützt, deshalb wird er sehr unterschiedlich verwendet und oft nicht das Selbe darunter verstanden.

Es gibt einige Familien, die von sich sagen, dass sie Freilernen, jedoch 1-2 Stunden Schulzeit pro Tag haben. Diese Schulzeit sieht wiederum bei jeder Familie anders aus. Die Einen beschäftigen sich vor allem mit Schulstoff, bei Anderen hat es Platz für eigene Projekte, bei den Einen wird der Inhalt von den Eltern beeinflusst, bei den Anderen weniger. Die einen sitzen am Pult oder halten sich in einem Schulzimmer auf, die anderen verbringen z.B. den Morgen in der Wohnung etc. es gibt so viele Farben wie es Freilernerfamilien gibt.

Für uns heisst Freilernen im Sinne von unschooling, dass es keine Schulzeiten gibt. Schulzeiten machen eine künstliche aber weitreichende Trennung zwischen Lernen/Arbeit und Spiel/Freizeit. Wir halten es für sehr wichtig, dass es diese Trennung möglichst (lange) nicht gibt. Wir möchten kein Absitzen von Pflichtzeiten, kein erfüllen eines Lernsolls und damit auch bezüglich Lernen keine Kontrolle und keine Abhängigkeit von Erwachsenen. Kinder lernen immer und überall, sie brauchen keine Lernzeiten, die sie abhängig machen, die sie unterbrechen von ihren wichtigen Projekten, die ihnen das Gefühl geben sie müssen nach x Minuten nichts mehr tun, wärend denen sie Erwartungen an andere Personen haben etc.. Mit solchen Schulzeiten wird der Konsum der Kinder gefördert. Sie konsumieren Inputs und Anregungen. Ist die Zeit vorbei fallen sie in ein Loch und wissen nicht was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen. Selbstverständlich ist das ganze auch Typen abhängig. Es gibt Kinder, die mit fast allem zurecht kommen und trotzdem immer wieder einigermassen zu sich und ihrem Weg zurückfinden. Wichtig ist jedoch zu sehen, dass Schulzeiten die Kinder von ihrem Weg abbringen. Es sind künstliche Steine die den Kindern in den Weg gelegt werden über die die Einen schnell stolpern und über die die Andern trotz allem noch tanzen.

Unsererseits spricht nichts gegen die Unterstützung der Kinder bei ihrem Lernen. Jedoch finden wir, dass diese Unterstützung weder von einer  Zeit, einem Raum/Gebäude noch von bestimmten Menschen abhängig sein sollte. Wir unterstützen unsere Kinder viel lieber in dem Moment, wo sie selbst etwas entdecken, egal ob diese Entdeckung am Abend um 22 Uhr oder am Vormittag stattfindet. Natürlich kann genau diese Haltung auch von Menschen kommen, die selbst Unterrichtszeiten haben. Weshalb haben sie denn Unterrichtszeiten?

Vielleicht weil sie Angst haben, dass ihr Kind nicht das Richtige oder das Notwendige lernt?

  • Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch, das was er im Leben braucht von sich aus lernen kann. Wenn ein Kind etwas wirklich erreichen oder lernen will, wird es ausdauernd auf dieses Ziel hinarbeiten, sofern es den Raum und die Zeit hat. Genau so wie fast jedes Kind Gehen lernt. Oder ein Beispiel von mir: Möchte ich was nähen, dass ich noch nie genäht habe, dann suche ich mir Hilfsmittel bis ich mein Ziel erreichen kann. Das ist bei einem Kind nicht anders. Das Kind braucht jedoch, je nach dem was es macht, Unterstützung von unserer Seite, die wir ihm im richtigen Zeitpunkt gerne geben dürfen.
  • Sollte das Notwendige Lernen von den Eltern oder von einem älteren Kind dadurch definiert sein, dass es jeder Zeit einen Einstieg in die altersentsprechende Schulstufe schafft, dann braucht es auch hier keinen kontinuierlichen Unterricht. Will ein Kind wirklich in die Schule, wird es von sich aus auf dieses Ziel hin arbeiten, bis es einen Schuleinstieg problemlos schafft. Die Dauer der Vorbereitungszeit ist dann von vielem Abhängig z.B. davon wie gross dieser Wille wirklich ist, weshalb es in die Schule will, wie der Stand des „Allgemeinwissens“ ist, wie es sich zu helfen weiss, welche Mittel ihm zur Verfügung stehen und und und. Dieses Ziel wird vom Grundsatz her jedoch nicht anders erarbeitet und erreicht als Ziele die wir uns im Erwachsenenleben setzten.
  • Von Allgemeinwissen halten wir nicht viel. Hand aufs Herz, was weisst du noch von dem was du in der Schule gelernt hast? Es ist doch hauptsächlich das, was dich interessiert hat und evtl. noch das, was besonders spannend und in einem angenehmen Rahmen vermittelt wurde. Da  sich die Interessen von Mensch zu Mensch unterscheiden, ist auch das Allgemeinwissen sehr unterschiedlich. Wir gehen davon aus, dass die Schule bezüglich Allgemeinwissen nicht einen besonders grossen Stellenwert hat. Wenn das natürliche Interesse der Kinder erhalten bleibt, werden sie schnell einen grossen Wissensschatz haben, ob dieses Wissen nun in die schulische Kategorie Allgemeinwissen passt oder nicht, spielt dabei keine Rolle, denn Allgemeinwissen ist einfach Lebenswissen und dies haben alle. Es ist unserer Meinung nach viel nachhaltiger und wertvoller, wenn unsere Kinder von ein paar Sachen die Zusammenhänge verstanden haben und diese anwenden können, als wenn sie von vielen Themen ein wenig wissen oder Sachen wie die 7 Bundesräte aufzählen können aber für Politik kein Verständnis haben.

Vielleicht, weil sie Angst haben, dass ihr Kind den ganzen Tag nichts tun wird?

  • Aus der Langeweile entsteht Kreativität. Hier ist es an uns Erwachsenen, die Langeweile der Kinder so lange auszuhalten wie sie es brauchen. Ein Kind, das von Anfang an in seinem Sein unterstützt und bei seinem Tun nicht ständig unterbrochen wird, wird Langeweile mit einer grossen Wahrscheinlichkeit weniger kennen, als ein Kind welches sich von klein an, auf Inputs und Anweisungen (zusätzlich zu den familieninternen und gesellschaftlichen „Regeln“) von aussen gewohnt ist. Jedoch können auch diese abhängigen Kinder wieder zu ihren Ursprungsinteressen zurückfinden, wenn man sie lässt. Dieses sogenannte Deschooling dauert bei Kindern, welche längere Zeit unterrichtet wurden, in der Regel geschätzte 1-2 Jahre, sofern sie sich dann nicht wieder in neuen (Teil-) Abhängigkeitsstrukturen befinden, ansonsten vermutlich eher länger. Ich selbst hatte zum Beispiel nach meiner Schulzeit während einem Jahrespraktikum zum ersten Mal die Möglichkeit, mich etwas zu sammeln und zu Erholen. Etwas später kam dann ein fünfmonatiger Auslandsaufenthalt dazu. Ich würde jedoch sagen, dass das wirklich merkbare Deschooling bei mir erst begann, als ich mich völlig fürs Muttersein entschieden hatte und meine Teilzeitstelle aufgab.  Nach so vielen Schul- und Studienjahren die ich hinter mir habe, würde ich auch heute noch nicht sagen, dass mein Deschooling abgeschlossen ist. Für konventionelle Schuldurchläufer und Berufseinsteiger ist dies wohl eine never ending Story.
  • Das Kind wird bestimmt was tun aber vielleicht nicht das, was wir wollen oder erwarten. Kinder spielen und lernen nicht wie wir Erwachsenen es uns vorstellen. Spielen und Lernen heisst nicht, das zu tun, was die Spielzeug- und Lernmaterialhersteller vordefiniert haben. Lernen bzw. Spielen ist entdecken, erforschen, erfahren, wiederholen, geniessen, beobachten, nachahmen etc.

 

Festgelegte Schulzeiten erschweren die natürliche, selbständige Beschäftigung ohne Bewertung. Gleichzeitig fördern sie weitere autoritäre Massnahmen wie Nachsitzen, Stillsitzen und Frontalunterricht, welche die Selbstbestimmtheit der Kinder einschränkt und die Abhängigkeit fördert. Wenn Kinder einmal an einen engen Rahmen gewohnt sind, werden sie diesen mit einer grossen Wahrscheinlichkeit über längere Zeit einfordern, weil er ihnen auch Sicherheit gibt. Diese Sicherheit bzw. eine noch tiefere Sicherheit würden die Kinder in ihrem triebhaften tun und bei ihrem natürlichen Entdecken und Lernen finden, wenn man sie lässt und in sie vertraut. Es braucht sehr viel Vertrauen und wohl auch Durchhaltevermögen von Seiten der Erwachsenen, um ein Kind seinen Weg gehen zu lassen. Jedoch ist es doch der meisten Eltern’s Wunsch, dass die Kinder ihre Berufung finden. Wir könnten es ihnen aber bestimmt oftmals viel leichter machen als wir es effektiv tun. Hier stellt sich eigentlich nicht nur die Frage ob Schule oder nicht oder Unterricht oder nicht – sondern mit welcher Haltung begegnen wir den Kindern und wie setzten wir diese im Alltag um. Die allermeisten unter uns werden immer wieder in alte Muster zurück fallen, was auch eine Bereicherung sein kann, wenn wir unser Verhalten immer wieder reflektieren und anpassen. Ebenso wenig wie pures unschooling kein Erfolgsversprechen ist, ist Schule auch nicht generell fehl am Platz. Hier ist ein schwarz-weiss wohl eher nicht angebracht. Was in welcher Situation das Beste ist, ist von sehr vielem Abhängig. Wie nicht für jede Frau eine Hausgeburt die Lösung ist, ist auch nicht unschooling (ohne Unterricht) für jede Familie die Lösung. Der ganze Rahmen in dem die Kinder Leben, bestimmt ihre Möglichkeiten. Manche Rahmen sind fester, manche flexibler. (Tanja)

So kannst du uns unterstützen

 

 

Heute Abend im Zug: „Mama weshalb steht dort eine zwei?“

Ich innerlich 🙂 „Oh jetzt kann unser Grosser bereits Zahlen lesen“….. „Ja das freie Lernen funktioniert wirklich.“

Diese Szene kam passend zu einem Gespräch im Freilernerturnen. Schade, dass nicht alle Inspektoren die gewünschte Offenheit für jegliche Lernformen haben.

So schön, dass es Eltern gibt die unschooling leben und leben wollen 🙂

Wildlinge, wer kennt sie nicht, die Barfussschuhe schlecht hin. Schlichtes Design, bequeme Passform, leicht, anpassbar und fair produziert. Was will man mehr? Leider gibt es bei diesen Schuhen aber auch gravierende Nachteile, die sich vorallem bei erwachsenen Schuhträgern zeigen. Nach ein paar Monate mit Wildlingen awildlingeproblemn den Füssen können wir nun endlich auch Langzeiterfahrungen über diese Schuhe mit euch teilen.

Schon seit längerer Zeit sind wir auf der Suche nach öko Barfussschuhen über die ganze Familie. Mit dem Wildling Schuh haben wir uns in einen Barfussschuh verliebt, der in allen Bereichen glänzte. So war unser erster Eindruck. Sogleich haben wir mehrere Paare dieser Wildlinge für unseren Sohn (5 Jahre) und uns Erwachsene bestellt. Die ersten Anprobiermomente waren überzeugend und wir verliebten uns in sie.

Um diese Schuhe ausgiebig zu Testen, haben wir entschlossen, mit diesen Barfussschuhen ein paar Tage auf dem Jackobsweg über Stock und Stein, Wiesen, Asphalt und Waldwege zu gehen.

Schon ein paar Tage später bemerkten wir, dass der Stoff im Sohlenbereich beim diagonalen Einschnitt sehr belastet wird. Ebenfalls verspührte ich bei mir eine Druckstelle im Ballenbereich. Dies habe ich zu diesem Zeitpunkt aber auf meine untrainierten Füsse zurückgeführt.
Eine Woche später nach täglichem Gebrauch war diese Stelle bei uns Erwachsenen mehr oder weniger durch gescheuert. Diese Abnutzung machte mich stutzig und ich fragte mich, ob wir wirklich den richtigen Schuh gefunden haben. Ich nahm mir nun die Zeit dieses Problem zu analysieren. Als Ingenieur beschäftige ich mich täglich mit Problemlösungen.
Nach genauem hinschauen denke ich die Ursache für das Sohlenproblem gefunden zu haben.

Ich habe die Druckbelastungen beim Barfussgehen analysiert und festgestellt, dass genau im Bereich der höchsten Druckbelastung im Ballen die Sohle einen Einschnitt aufweist. Um dies zu verdeutlichen habe ich ein Druckbild eines Barfussläufers über die Sohle gelegt.
Da der diagonale Sohleneinschnitt (gelb umrahmt) einen Dickenunterschied von ca. 4 Millimetern aufweist, entsteht dort eine unangenehme Druckstelle.

Diese Einsicht habe ich dem Wildlinge-Team unterbreitet. Mein Vorschlag, die Sohle so abzuändern, dass im gesamten Fussabdruckbereich (im Bild grün umrahmt) keine Einschnitte vorhanden sind, wurde leider abgelehnt. Das Durchscheuerproblem wollen sie mit abriebbeständigerem Stoff lösen.  Der diagonale Einschnitt sei für sie der grosse Vorteil von ihrem Produkt im Vergleich mit anderen Barfussschuhen. Dieser Einschnitt mache den Schuh anpassbar an die verschiedensten Füsse. Das Druckstellenproblem im Ballenbereich sei für sie kein Design-Problem, da sich bis jetzt noch niemand darüber beschwert hätte. Ich sei der Erste, der das gemeldet hat. Somit würden die Vorteile des diagonalen Einschnitts für sie überwiegender als deren Nachteile.

Diese Antwort hat mich etwas enttäuscht, da ich der Ansicht bin, dass dieses Sohlendesign mit dem diagonalen Einschnitt gravierende Nachteile mit sich bringt. Diese Nachteile sind für mich so gross, dass wir den Wildling Schuh schweren Herzens nicht mehr für Erwachsene empfehlen können.

Für mich habe ich die Lösung gefunden. Diese werde ich in einem separaten Post aufzeigen.

Es ist endlich soweit, ich schreibe meinen ersten Text übers Lernen. Für mich ist es wie eine Selbstoffenbarung, denn das Lernen liegt mir so am Herzen.

Natürliches Lernen zu erhalten ist wohl eine der schwierigsten Aufgaben die es gibt. Ein Baby lassen wir in der Regel in den ersten Monaten noch nach seinem Rhythmus lernen und greifen eher wenig ein. Spätestens beim Sitzen- und Gehen lernen wird aber schon zum ersten mal ernsthaft eingegriffen. Es wird gestützt, ermuntert, erwartet, gelobt etc. Muster die sich fortan durchs ganze Leben ziehen, aber eigentlich nicht sein müssten.

Was würde Geduld, abwarten, staunen und benennen verändern? Der natürliche Trieb würde von Anfang an erhalten. Tatsachen und Gegebenheiten würden an Stelle der Einteilung von gut und schlecht rücken. Das Vertrauen, der Entdeckungstrieb, der Lerntrieb, der Spieltrieb, die Neugierde würden erhalten bleiben. Die eigenen Fähigkeiten würden entdeckt. Es würde nach Lust und Laune ohne Scham ausprobiert. Es gäbe kein Machtgefälle und Gegeneinander, sondern ein Miteinander und Nebeneinander.

Was heisst das nun konkret?

Kinder lernen intrinsisch motiviert. Wenn man Kinder von Anfang an lässt, sie nur unterstützt wenn sie es wirklich brauchen, zwar präsent ist aber nicht omnipräsent, wird es ihnen kaum je langweilig sein, denn ihr Entdeckungstrieb und Erforschnungstrieb ist grenzenlos.

Wir Erwachsenen sind da. Je nach Alter in greifbarer, sichtbarer oder hörbarer Distanz. Wir sind präsent, abrufbar aber nicht aktiv, direktiv, urteilend und einteilend.

Schon nur Zeit ist ein einwirken auf die natürliche Entwicklung. Zeit ist eine Einteilung. Zeit bringt oft Unterbrechung. Der Flow wird gestört, dieser einzigartige grossartige Zustand des Seins. Des Seins ohne etwas zu müssen, des Seins in der Gegenwart, der Tiefe, des Glücks, der Entspannung, des Strahlens, der Ruhe….

…Gefühle die wir uns wünschen aber irgendwo auf unserem Lebensweg zurückgelassen haben und nur noch viel zu selten hervorrufen können. Dieser Automatismus ist kaputt gegangen aber wie und wo?

Oft läuft die Schwangerschaft bereits nur nebenbei, die Geburt wird nicht halb so geplant wie später ein Geburtstagsfest, das Wochenbett wird zum gefühlten Marathon und die Stillzeit wird zur Wirbelzeit. Stress, Zeitdruck und Ängste werden von Anfang an auf die Kinder übertragen. Alles Eigenschaften die natürliches Lernen schwierig bis unmöglich machen.

Was nun?

Zum Lernen braucht es Ruhe, Erdung und Gelassenheit. Kommt Langweile auf haben wir die natürliche Lernkomfortzone bereits verlassen. Um diese Lernkomfortzone wieder zu erreichen dürfen wir uns dem Deschooling öffnen. Dies bedeutet Langweile zu überwinden und wieder zu entdecken, zu uns zurück zu finden egal ob wir bereits in der Schule waren oder schon zuvor von unserem Umfeld manipuliert wurden. Jegliche Formung des Kindes führt zur Degeneration des natürlichen Lernprozesses. Erklären und Begleiten führt hingegen zu Erkenntnis und Integration. Rituale und Regeln führen zu Sicherheit und Zugehörigkeit. Natürliches Lernen ist Integrität ohne Macht und Urteil. Natürliches Lernen ist Verstehen durch Erfahrung, durch eigene Erkenntnis.

Wo findet natürliches Lernen statt?

Überall wo Begleitung mit echter Beziehung stattfindet. Nachhaltiges Lernen kann nur mit Beziehung stattfinden. Entweder mit Beziehung zu einer Sache oder mit Beziehung zu einem Menschen. Bei kurzen Inputs wie bei Lektionen, Vorträgen, Workshops und oberflächlichen Begegnungen können wir nicht in eine echte Beziehung mit anderen Menschen kommen. Eine Beziehung zur Sache haben wir nur, wenn wir uns dafür interessieren und der Wunsch zu einem Input von uns selbst, aus unserem inneren, kommt. Häufige Themenwechsel und Berieselung machen deshalb wenig Sinn, denn diese führen nur zu Reizüberflutung und Desintegrität. Desintegrität führt zu Mauren und Hürden um und über unsere wahren intrinsischen Wünsche. Sind wir nicht im Einklang, haben es auch alle um uns herum viel schwerer im Einklang zu sein. Unausgeglichene Eltern haben viel eher die Tendenz, ihre Kinder unbewusst oder bewusst zu formen oder für etwas begeistern zu wollen und stellen viel eher Erwartungen und Ziele auf.

Das Deschooling der Erwachsenen sowie die eigene Integrität erfolgt optimalerweise vor dem Eltern werden. Konnte dies nicht vor der Elternschaft geschehen oder wird es erst durch die Elternschaft ausgelöst, empfiehlt es sich seine eigenen Themen mit ausgewählten Fachpersonen anzuschauen, denn natürliches Lernen zu begleiten ist ein herausfordernder Fulltimejob. Es sollte jedoch kein Job sein oder bleiben, sondern ein ausgeglichenes Zusammenleben und -lernen sein.

Das Lernen wird von liebevoller Beziehung genährt. Bindung ist hier fehl am Platz. Wir binden die Kinder weder an uns noch ein. Wir gehen in Beziehung mit ihnen. Wir tragen sie unter dem Herzen, am Herzen und nehmen sie zu Herzen. Wir nehmen sie optimalerweise in ihrer ganzen Grösse war. Einer Grösse, die nicht kleiner ist, als unsere. Sie sind genau so ganz wie wir Erwachsenen und mindestens ebenso Weise. Wir können von ihnen lernen und sie von uns. Natürliches Lernen findet ohne Diktatur und ohne Wertung statt. Natürliches Lernen ist Begeisterung für eine Sache oder eine Person. Natürliches Lernen ist Verschmelzung so intensiv und so lange wie es braucht um damit erfüllt und glücklich zu sein.

Natürliches Lernen kann überall stattfinden. Es ist weder Ort, noch Zeit, noch Postleitzahl, noch Jahrgangsgebunden. Natürliches Lernen braucht Freiheit in Sicherheit.

NATÜRLICHES LERNEN BRAUCHT GEBORGENHEIT IN SICH SELBST, ES IST LIEBE PUR.

(Dieser Text ist weder vollständig noch abschliessend, bleibt aber so stehen. Weitere Texte übers Lernen werden zu gegebener Zeit folgen.)

Brauchst du Beratung? Dann schau mal hier vorbei.

In diesem Artikel wollen wir unsere Erfahrungen welche wir und unsere ungeimpften Kinder mit Keuchhusten gemacht haben festhalten. Bevor wir mit unserer Geschichte beginnen, möchte ich zuerst etwas ausholen und mit der Theorie beginnen.

Was ist Keuchhusten?

„Keuchhusten ist eine sehr ansteckende Infektionskrankheit der Atemwege, die durch ein Bakterium namens Bordetella pertussis ausgelöst wird. Diese Bakterien produzieren ein Gift, das Pertussis-Toxin, das für die Hustenanfälle verantwortlich ist. Es sorgt dafür, dass sich die Bakterien gut an den Schleimhäuten der Atemwege anhaften und vermehren können. Die Ansteckung erfolgt durch Tröpfcheninfektion beim Niesen, Sprechen und Husten.“ (BAG)

Das Krankheitsbild

„Eine bis drei Wochen nach der Ansteckung kommt es im ersten Stadium der Krankheit zu grippeähnlichen Symptomen mit unauffälligem Husten. Nach weiteren ein bis zwei Wochen entwickelt sich daraus der typische, stakkatoartige Husten, der bis zu sechs Wochen anhält. Bei den Hustenattacken wird ein zäher Schleim ausgeworfen, oft gefolgt von Erbrechen. Die Erholungsphase mit langsam abklingenden Symptomen dauert Wochen bis Monate. Gefürchtete Komplikationen, vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern, sind Lungenentzündungen, Krampfanfälle und eine Schädigung des Gehirns.“ (BAG)

Kein Nestschutz

Für die Krankheit sind auschliesslich zellgebundene Abwehrkörper zuständig, deshalb kann die Muttermilch keinen Nestschutz bieten. Deshalb sollte sich jede Mutter mit Säugling von hustenden Menschen fernhalten. (Dr. Friedrich Graf)

Impfung gegen Keuchhusten

Die Keuchhustenimpfung mit den umstrittenen Aluminiumverbindungen wird vielen Kindern schon im ersten Lebensjahr bis zu vier Mal verabreicht. Gemäss einer aktuellen Studie wird die bisher angenommen langjährige Wirkung der Keuchhustenimpfung in Frage gestellt. Bei dieser Studie wurde festgestellt, das geimpfte Kinder etwa genau so häufig an Keuchhusten erkrankten wie ungeimpfte Kinder. (Zentrum für Gesundheit)

Die alte Keuchhustenimpfung stand in hohem Masse im Verdacht schwere Schäden im Nervensystem ausgelöst zu haben. Ein neuer Impfstoff kann das Gleiche auslösen, nur statistisch seltener (Dr. Friedrich Graf)

Es gibt keine Doppelblindstudien und keine Referenzstudien zur Wirkung von Impfungen.

Hausmittel

Jegliche Hausmittel sind nutzlos bis schädlich, weil es sich um Läsionen der Atemwege handelt, die nicht weg gehustet werden können. (Dr. Friedrich Graf)

Antibiotika

Eine antibiotische Therapie beeinflusst Dauer und Heftigkeit der Hustenattacken häufig nicht wesentlich, da sie in der Regel nicht früh genug eingesetzt wird, um eine deutliche klinische Verbesserung zu erzielen.

Das Antibiotika reduziert die infektiöse Phase auf ca. 5 Tage.

„Man kann einem Säugling nichts Schlimmeres antun, als ihm Antibiotika zu verabreichen. Denn Antibiotika töten unterschiedslos Bakterien, die guten wie die schlechten. Das Immunsystem des Babys wird durch eine Antibiotikabehandlung für immer verändert und da die meisten Neurochemika ebenfalls im Darm gebildet werden, wird auch das Nervensystem des Babys verändert. Antibiotika, die als Retter der Menschheit vor Krankheiten gepriesen werden, bescheren uns Krebs und degenerative, chronische Erkrankungen. In dem Moment, wo dem Säugling oder Kind das erste Antibiotikum verabreicht wird, werden die Darmbakterien ausgelöscht und die Fähigkeit des Immunsystems, ausreichend Immunzellen zu bilden, für immer beeinträchtigt. Der Darmpilz hat nun keine Widersacher mehr und beginnt sich auszubreiten, ohne von den freundlichen Bakterien in Schach gehalten zu werden. Auf den Pilz folgen Parasiten, die ebenfalls von den Nahrungsmitteln und Mineralstoffen leben, die doch eigentlich den Körper ernähren sollen. Der erste Schritt zu Krankheit und Krebs ist getan. Der gleiche Prozess läuft ab, wenn ein Erwachsener nur ein einziges Mal Antibiotika einnimmt. Alles wird dauerhaft verändert, jahrelange gezielte Ernährungs- und Probiotika-Therapien sind nötig, um wieder so etwas wie Normalität im Körper herzustellen.“ (Craig Stellpflug)

 

Unsere Geschichte

Wir schreiben den 30. Mai, ich blicke in ein paar rote Augen und frage ein befreundetes Mädchen ob es geweint habe. Dieses antwortet nein es habe nur gehustet. Genau diese Szene sehe ich immer wieder vor mir obwohl es nicht der eigentliche Anfang unserer Keuchhustengeschichte war.

Noch am selben Tag berichtet mir die Mutter dieses Mädchen von dem schlimmen Husten, den ihre Kinder hätten. Ein Husten der bis zum erbrechen führe. Wenige Tage später erhielten wir die telefonische Nachricht, dass es  Keuchhusten sei. Bis zum positiven Testergebnis hatte ich mir noch nicht viele Gedanken über den Husten gemacht und war mir „der Hustengefahr“ für Babys nicht bewusst. Doch jetzt hatte ich ein wenig Angst, denn ich meinte mich zu erinnere , dass mir erzählt wurde, dass ich als Baby fast an Keuchhusten gestorben sei.

Irgendwie sagte mir mein Gefühl von beginn weg, dass meine Kinder bereits angesteckt waren. Meine Recherchen bestätigten mir, dass Keuchhusten sehr ansteckend sei. Unser Grosser verbrachte zudem aussergewöhnlich viel Zeit mit den erkrankten Kindern, bevor wir wussten, dass sie Keuchhusten haben. Zuerst ging ich jedoch oberflächlich davon aus, dass nur der Grosse angesteckt wurde. Ich versuchte dementsprechend der Kleine so gut wie möglich zu schützen und abzuschirmen, auch wenn es fast hoffnungslos war ihn von dieser Krankheit zu bewahren.

Am 6. Juni am Abend fing der Grosse schliesslich an zu husten. Der Kleine eine knappe Woche später. Nach den ersten Recherchen beschloss ich möglichst bald einen Arzttermin zu vereinbaren, weil ich las, dass nur in der ersten Phase etwas gegen Keuchhusten unternommen werden konnte. Der erste Arzttermin am 13. Juni verlief dann aber etwas suboptimal. Der Arzt ging davon aus, dass unsere Kinder nicht erkrankt waren, da der Husten noch selten und noch nicht keuchhustenspezifisch war. Eine Woche später, am 21. Juni, führte uns der Weg jedoch nochmals zum Arzt mit schon ziemlich hustenden Kindern. Der Grosse hustete zu diesem Zeitpunkt schon bis zum erbrechen. Ich entschied mich in dieser Situation einen Test zu machen, auch wenn der Arzt und ich uns inzwischen einig waren, dass die Kinder Keuchhusten hatten. Irgendwie war die Unsicherheit in den vorangegangenen 14 Tagen zu anstrengend, so dass ich die Krankheit nun vom Labor bestätigt haben wollte. Denn freiwillig würde ich wohl nicht wochenlang zuhause bleiben und jeglichen Menschenkontakt meiden. Diese Massnahme fand ich jedoch seit dem ersten Keuchhustenverdacht als selbstverständlich, denn ich wollte nicht weitere Ansteckungen verantworten müssen.

Der Test ist keine grosse Sache. Es wird lediglich einen Abstrich in der Nase entnommen. Der Grosse wollte dies trotzdem nicht, deshalb mussten wir den Test leider beim Kleinen machen. Für diesen war es zwar kurz unangenehm, er reagierte aber gut und wurde gleich nach der Entnahme gestillt.

Beim selben Termin war unser Arzt der Meinung, dass beide Kinder (Baby und Kleinkind) in der Lage seien, Keuchhusten ohne Antibiotikabehandlung zu überstehen. Antibiotika würde nur das Immunsystem schwächen und möglicherweise sogar die Krankheit unnötig verlängern. Unser Kleiner war zum Zeitpunkt des Hustenausbruches ziemlich genau 6 Monate alt und ich machte mir ziemlich Sorgen um ihn, trotzdem hatte ich das Gefühl, dass unser Baby diese intensive Phase gut überstehen wird. Die Zuversicht des Arztes war in diesem Moment auch sehr unterstützend, denn wir als Paar waren uns zuvor schon einig, dass wir keine Antibiotika geben möchten. Ich hätte bei einer Unstimmigkeit jedoch nicht mehr sachlich denken und vernünftig abwägen können.

Danach folgte eine intensive Zeit. Beide Kinder hatten drei Wochen lang einen sehr intensiven Husten, bei dem sie auch immer wieder erbrachen. Da der Start der intensiven Phase auch wieder zirka um eine Woche versetzt war, kam ich als Mutter fast einen Monat lang kaum zu Schlaf. Dies zerrte sehr an meinen Kräften. Auch die Gegebenheit, dass ich nicht unter die Leute konnte und mich somit wegen der Ansteckungsgefahr nicht frei bewegen konnte, machte mir nach den ersten Wochen ziemlich zu schaffen. Im Gegenzug genossen wir es aber irgendwie auch alle einfach mal einige Wochen fast nur Zuhause zu sein. Es war so schön einfach in den Tag hinein zu leben, viel zu Ruhen, Geschichten vorzulesen und einfach mal nur zu sein. Ein Bonus hatten wir aber noch, wir konnten die Familie treffen, von der wir den Keuchhusten hatten und das taten wir auch. Zudem telefonierten wir öfters zusammen über den aktuellen Stand und den Verlauf der Krankheit. Bei diesen Telefonaten sagte ich trotz der Aufregung und wohl auch ein bisschen Unsicherheit, oft „alles wird gut“. Ich glaubte immer daran, auch wenn ich mich hin und wieder durch meine Internetrecherchen verunsichern liess.

Die Frustrationstoleranz der Kinder wurde in dieser Zeit ziemlich auf die Probe gestellt, manchmal hatten sie oder besser gesagt eigentlich wir alle genug von dem Husten. Doch wir konnten insgesamt den Husten gut annehmen. Wir glaubten immer daran, dass die Kinder damit gut zu recht kommen und das der Husten auch einen Grund hatte. Mir kreisten auch immer wieder Gedanken durch den Kopf, wie: Was nimmt den Kindern den Atem? Was ist bei uns so zum „kotzen“? Und ich hatte dann auch genug Zeit den Antworten ins Gesicht zu sehen. Zu reflektieren und nach neuen Möglichkeiten zu suchen.

Mitte Juli liess der Husten dann endlich nach. Ja es war dann wirklich ein endlich, denn ich merkte nun, dass ich nicht mehr so schnell reagierte wenn ein Kind hustete, dass der Husten schon fast zu alltäglich wurde. Kurz darauf nach ca. 8 Wochen, konnten wir ziemlich sicher sein, dass wir nicht mehr ansteckend waren. Wir freuten uns sehr wieder Menschen zu treffen, die Aktivitäten steigerten sich schnell wieder auf das Mass wie vor der Erkrankung. Wir gingen wieder unseren Projekten nach, trafen andere Menschen, machten Unternehmungen und und und. Möglicherweise war und ist es einfach zu viel für uns, denn jetzt nach 15 Wochen, in der Ausklingungsphase, ist der Husten immer noch nicht ganz vorüber. Meistens weckt der Husten immer noch unseren Kleinen kurz nach dem er eingeschlafen ist. Dies öfters am Abend. Die Nächte sind aber wieder viel entspannter und wir geniessen es wieder einigermassen ausgeschlafen in den Tag zu starten.

Beim Grossen zeigt sich der Husten nur noch wenn er sich aufregt oder anstrengt aber dann kann er sich immer noch heftig äussern. Auch dies wird seinen Grund haben, über den wir weiter refflektieren dürfen.

Es ist gut so wie es war, auch wenn es anstrengend war. Impfen macht für uns immer noch keinen Sinn. Wir gingen für uns ganz klar den richtigen Weg, den wir bis heute nicht bereuen. Wir gehen davon aus, dass die Gesundheit viel mehr von dem Umgang untereinander und der Begleitungsart der Kinder abhängt, sowie durch die Ernährung beeinflusst werden kann, als von medizinischen Interventionen, egal ob (scheinbar) präventiv oder akut.

Ach ja…..etwas haben wir noch gelernt: „Das Wort Gogolüsche“. Es ist das Berndeutsche Wort für Keuchhusten.

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  • Zwiebeln mit Kokosöl andünsten
  • Hirse dazu geben, kurz mit dünsten.
  • Wasser und etwas Gemüsebrühe dazu geben und das ganze kochen.
  • 1-2 Birnen in Würfel schneiden und dazu geben.
  • in einer anderen Pfanne Pilze mit etwas Kokosfett und Knoblauch anbraten.
  • die Pilze zu der Hirse geben und noch kurz mit kochen.
  • etwas Reis cuisine daruter rühren.
  • Schnittlauch darüfer streuen.

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Wir sind als Familie über 50 km in vier Tagen auf dem Jakobsweg gewandert und haben dabei die Wildling Shoes für uns getestet.

Bereits vorher wurden zwei paar Wildlinge tägelich an den Füssen getragen. Hier möchten wir nun über unsere Erfahrungen  und unsere Erwartungen an einen Schuh berichten.

Was uns wichtig ist:

  • Wir als Familie kaufen und tragen wann immer möglich umwelt- und sozialverträgliche Kleidung. Wir setzen auf Bio und innerhalb von Bio auf GOTS oder Vergleichbares.
  • Wir wünschen uns bei den Schuhen höchste Flexibilität und natürliches Gehen.
  • Wir wünschen uns einen Schuh der sich an unseren Füssen anpasst und sehr bequem ist.
  • Wir wünschen uns Schuhe aus Naturmaterialien mit so wenig Plastik wie möglich.
  • Wir wünschen uns Schuhe welche wir für viele verschiedene Aktivitäten nutzen können.
  • Wir wünschen uns leichte Schuhe insbesondere für unsere Kinder.
  • Wir wünschen uns schnelltrocknendes Material bei Schuhen.
  • Wir wünschen uns auch bei Schuhen eine Transparenz bei der Herstellung und wählen deshalb Schuhe von Klein- und DSC_8879Familienunternehmen.
  • Wir wünschen uns eine direkte und einfache Kommunikation mit den Herstellern.
  • Wir wünschen uns bei Schuhen strapazierfähiges und möglichst wasserdichtes Material ohne Gore Tex oder andere Chemie.
  • Wir wünschen uns einfache schöne Schuhmodelle, die alltagstauglich sind.
  • Für Kinder wünschen wir uns bunte Schuhe.
  • Wir wünschen uns Schuhe aus abbaubaren Materialien.
  • Wir wünschen uns Schuhe die unter 100 Euro kosten.
  • Wir wünschen uns Schuhe welche leicht an und ausgezogen werden können und auch für Kinderhände leicht in der Handhabung sind.
  • Wir wünschen uns vegane Schuhe, also Schuhe ohne tierische Materialien.
  • Wir wünschen uns Schuhe, welche ganz einfach in der richtigen Grösse online bestellt werden können.
  • Wir wünschen uns Schuhe die lange halten.

Nach langer und intensiver Suche haben wir endlich einen Schuh gefunden welcher zumindest in der Werbung fast alle unsere Kriterien erfüllt. Klar mussten wir diesen Schuh gleich auf Herz und Niere Testen. Die Ergebnisse dieses Tests könnt ihr auf den folgenden Zeilen lesen.DSC_8928

Uns als Familie ist von Anfang an aufgefallen, dass sich die Schuhe sehr bequem anfühlen auch nach langem, sogar sehr langem Gehen. Es gibt weder Druck- noch Scheuerstellen. Keiner von uns bekam eine Blase oder auch nur der Ansatz davon. Der Schuh passt sich sehr gut am Fuss an, dies kann man sogar von weitem auf unseren Fotos sehen. Die Zehen haben ganz viel Platz, was wir als sehr angenehm empfinden.

Das Handling ist sehr einfach. Unser Kind kann die Schuhe einfach alleine an und ausziehen. Einzig die Schnürsenkel beim Sommermodell (ReWild) finden wir etwas zu lang.

Beim Wandern empfehle ich, die Schuhe insbesondere für Anfänger mit Sohle zu tragen, denn unsere Füsse wurden ziemlich durchmassiert. Ich würde sogar sagen, dass uns am Abend wenn wir uns hinlegten die Füsse weh taten. Kaum waren wir aber am Morgen wieder eingelaufen, merkten wir nichts mehr davon ausser der Weg führte uns während längerer Zeit über Steinpfade. Beim Wandern oder auch sonst beim langen Gehen machen sich bei mir in konventionellen SchuDSC_8974hen schnell die Fussbänder bemerkbar. Erstaunlicherweise war dies in den Wildlingen nicht der Fall. Es fühlte sich sogar schon nach zwei Tagen eher so an, als würde der Fuss durch diese Art von Schuh gestärkt.

Wir als Familie freuen uns sehr, dass die Wildlinge von einer Familie in Deutschland erfunden wurden. Erst nach und nach wurde uns bewusst, dass ganz viel Familie in den Schuhen steckt. Denn aucDSC_8900h in Portugal werden die Schuhe von einer Familie hergestellt und zu guter Letzt werden die Schuhe von vielen Familien getragen, denn insbesondere Mütter sprechen die Schuhe auch an.

Das Frühlings- und das Sommermodell sprechen uns auch vom Äusseren her an. Die Sandalen etwas weniger. Schön fänden wir noch etwas mehr Farbe, wobei dieser Wunsch mit den neuen farbigen Schnürsenkel schon ziemlich erfüllt wurde. Für meinen Geschmack dürfte aber durch aus auch der Aussenschuh noch etwas mehr Farbe haben, insbesondere in den kleinen Kindergrössen.

Bezüglich Material freut es uns sehr, dass sich die Macher der Wildlinge sehr bemühen es zu optimieren. Es fällt auf, dass die heutigen Schuhe nicht mehr ganz aus dem selben Material bestehen wie die ersten. Anna und Ran nehmen die Rückmeldungen ihrer Kunden ernst und setzen alles was möglich ist und Sinn macht um. Für unseren intensiven GebDSC_9084rauch in den Emmentaler Hügeln (Schweiz) sind die Schuhe noch etwas zu wenig wasserfest und strapazierfähig. Der aktuelle Stand ist jedoch durchaus akzeptabel, wenn man bedenkt, dass die Schuhe bis auf einen Teil der Sohle aus Naturstoffen bestehen, die eigens für die Wildlinge hergestellt werden. Damit das Material verbessert werden kann, braucht es zuerst Erfahrungswerte. Die wir gerne liefern :-). Uns ist es viel lieber zu sehen, dass sich die Hersteller Gedanken über die Herkunft der Materialien machen, als das die Schuhe von Anfang an perfekt sind. Es fühlt sich einfach durch und durch gut an einen flexiblen Schuh ohne Chemie an den Füssen zu haben, dass sogar kleine Löcher in den Sohlen die Freude nicht trüben. Ja meine Schuhe hatte nach der Jakobswegwanderung unten an der Sohle, im Aussenmaterial pro Schuh je ein kleines Loch. Das Loch ging jedoch nicht durch alle Schuhschichten durch. Ich führe das Loch vor allem auf meinen noch nicht ausgereiften Barfussgang zurück. Denn wenn du dir Videos und Beschreibungen zum DSC_8604Barfussgehen ansiehst, dann merkst du schnell, dass der Barfussgang ein Anderer ist als der Gang in den Schuhen. Wir Erwachsenen haben oft das Barfussgehen schlicht und einfach verlernt. Die Schuhe meines Mannes und meines Sohnes sehen noch viel besser aus, wobei auch bei ihnen die Schuhsohle von den Steinen abgenützt wurde. (Beide gehen mit einem schönen Barfussgang und bringen dazu noch viel weniger Gewicht auf die Füsse.) Ansonsten haben die Schuhe keine nennenswerte Abnutzung erlitten. Die Materialien fühlen sich sowohl an den Füssen wie in den Händen gut an. Wir hoffen einzig, dass die Hersteller die Materialien bezüglich Wasserfestigkeit nochDSC_9141 etwas optimieren können. Gemäss Rücksprache arbeiten sie daran. Vielleicht wird dabei eines Tages sogar unser Wunsch nach einem plastikfreien Material erfüllt, vielleicht aber auch nicht, wir werden es sehen.

Für nicht geübte Barfussgänger oder weniger abenteuerlustige Menschen empfehlen wir nicht gleich mit einer Jakobswegwanderung zu beginnen, denn Barfussgehen muss leider nach jahrelangem Schuhetragen wieder geübt werden. Anders sieht es bei (Klein-)Kindern aus, diesen ist unserer Erfahrung nach von Anfang an eine Grössere Strecke mit Barfussschuhen zuzumuten, auch wenn sie schon an „normale“ Schuhe gewöhnt waren. Unser Sohn hatte bisher mit diversen Schuhen Kontakt. (Mehr darüber könnt ihr in meinem Text „Barfuss gehen (mit Schuhen) unsere Wahl“ lesen.) Trotzdem war es für ihn absoDSC_8712lut kein Problem Kilometer weit mit Barfussschuhen zu wandern. Er wählte auch am vierten Tag immer noch den Weg mitten über die Steinpfade auch wenn wir schon längst lieber am Wegrand über die Wiese marschierten.

Speziell hervorheben möchte ich zum Schluss die Kommunikation mit dem Wildlingteam. Nebst dem, das einige Mails von mir wohl nicht im richtigen Ordner gelandet sind, erlebte ich den Kommunikationsaustausch sehr angenehm, wenn nicht sogar familiär. Hier schliesst sich der Kreis von Familie, mit Familie zu Familie.

Für uns ist klar wir tragen weiterhin WILDE Schuhe und freuen uns schon auf das Wintermodell.

 

 

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  • Stangenbohnen dämpfen
  • Für die Sauce: Zwiebeln andünsten, in Würfel geschnittene Austernseitlinge und getrocknete Tomaten dazugeben und etwas Tamari darüber giessen.
  • Im Teller die Sauce über den Bohnen verteilen. Etwas Reis cuisine/Rice cuisine darüber giessen und fein geschnittener Knoblauch darüber verteilen.
  • Nach belieben würzen mit Pfeffer, Salz, Kurkuma, Thymian etc.

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  • 4 TL Maisstärke mit 4 TL Natron mischen.
  • 6-7 TL Kokosöl darunter rühren.
  • 15 Tropfen ätherisches Öl dazu geben.
  • Alles in ein kleines verschliessbares Gefäss füllen.

Natron und Kokosöl wirken antibakeriell, das ätherische Öl sorgt für einen angenehmen Geruch. Mit diesem Deo kannst du weiter schwitzen ohne dass ein unangenehmer Geruch entsteht.

Anwendung: Ein wenig von der Masse mit dem Finger auftragen. Durch das Natron fühlt es sich ein wenig körnig an.

Uns gelingt das Deo am besten, wenn das Kokosöl eine cremige Konsistenz hat.

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Der Waldlehrpfad in Langnau ist ein schöner Familienwanderweg. Mit Kleinkinder ist er problemlos begehbar. Wir haben uns heute spontan entschlossen diesen Weg zu gehen, da wir unseren Shopper dabei hatten, musste der auch mit :-). Manchmal war es mit Shopper nicht so praktisch aber durchasus machbar. Mit Kinderwagen würde ich diesen Weg aber nicht machen.

Auf den vielen Tafeln stehen kompakte Informationen zur Tier und Pflanzenwelt im Wald. Unser 4.5 jähriges Kind hatte noch nicht so Interesse daran. Dafür bekamen die echten Beeren, Bäume, Kleintiere und Pilze Aufmerksamkeit von ihm. Das Baby verschlief die halbe Wanderung.

Wir waren ca. 2 Stunden ohne längere Pause unterwegs.